Trainingslauf mit dem Landeshauptmann, dem Schirmherrn der Initiative Run-for-Alzheimer

Lauflegende Alfred Monsorno will nach 40 Jahren sein erstes New-York-Abenteuer zusammen mit seinen Söhnen wiederholen: den berühmtesten Marathon der Welt, der heuer am 3.November stattfindet. Dafür trainiert er täglich, auch um anderen Mut zu machen, in höherem Alter nicht nachzugeben. Und dafür sammelt er für jeden Kilometer der Rennstrecke von insgesamt 42.195 Spenden, die er dann dem Verein ASAA-Alzheimer Südtirol Alto Adige EV zur Verfügung stellt. Nun hat er seinem Run-for-Alzheimer-Projekt einen prominenten Schirmherrn gewonnen. 

Artikel in der Tageszeitung Dolomiten am 20. Juni 2019

Landeshauptmann und Sport-Landesrat Arno Kompatscher, selbst ein passionierter Läufer, hat heute beim Training seinen aktiven Beitrag geleistet und seine Spitzenkondition bewiesen. Um 8 Uhr früh traf sich die Laufgruppe in Montan, dann ging es per Pkw nach Kalditsch, um von dort entlang der alten Bahntrasse nach Montan zurück zu laufen – was einer Trainingsstrecke von etwa 5 km entspricht. Mit dabei waren neben der Bürgermeisterin von Montan, Monika Delvai Hilber und dem Bürgermeister Michael Epp (Truden) auch die Bürgermeister Horst Pichler (Neumarkt), Manfred Mayr (Kurtinig), Roland Lazzeri (Salurn), ebenso Jürgen und Thomas Braun sowie Karin Warasin (Kiku Apples), Tanja Zwerger (Möbel Untermarzoner), Freddy Steger (Exzelent), Andy Punter (Marketing Franz Haas) und der Schauspieler Thomas Hochkofler. Monsorno wurde von seinem Sohn Benjamin begleitet.  

Danach nahm die Gruppe zusammen mit einer Abordnung der Alzheimer-Vereinigung – Präsident Ulrich Seitz, Vizepräsidentin Edith Moroder, Vorstandsmitglied Helga Koler – ein gemütliches Frühstück auf der Terrasse des Gasthauses Goldener Löwe ein. Dabei ergab sich Gelegenheit zum zwanglosen Austausch über verschiedene aktuelle Themen. (ehm) 

ASAA-Mitglied Enza Braghini, Präsidentin Orthoptisten-Vereinigung Karin Waldhauser und ASAA Präsident Ulrich Seitz (von links nach rechts)

Zum ersten Mal fand am 01.06.2019 am Zentralkrankenhaus Bozen unter der Leitung der regionalen Präsidentin der Orthoptisten-Vereinigung, Karin Waldhauser eine spezielle Fortbildung über neurodegenerative Erkrankungen mit Fokus auf Alzheimer und Parkinson statt, die sich neben den Fachvorträgen, ganz konkret um die Schwierigkeiten aus der Sichtweise der Patienten/Angehörigen kümmerte. Ziel dieses ganztätigen Kurses war es, den Teilnehmer/innen einen neuen Zugang zur Behandlung von Personen mit Hirnleistungsstörung aufzuzeigen. 

Die Orthoptik ist ein Teilgebiet der Augenheilkunde und befasst sich mit der orthoptischen Diagnose und der Behandlung von Anvertrauten mit Strabismus (Schielen), mit Amblyopie (Schwachsichtigkeit), mit Problemen des Binokularsehens (Zusammenarbeit beider Augen) oder mit Funktionsstörungen der Augenmuskeln. In den augenärztlichen Ambulatorien führen Orthoptisten und Orthoptistinnen mit Hilfe von speziellen Instrumenten Untersuchungen durch wie z.B. die Bestimmung des Gesichtsfeldes und die Messung des Augeninnendruckes. Sie beraten Patienten und Patientinnen über Therapie- und Behandlungsmöglichkeiten und führen diese selbstständig durch.

Die Vereinigung Alzheimer Südtirol Alto Adige ASAA trägt diese erfreuliche Initiative mit und beteiligte sich mit Erfahrungsberichten Angehöriger und Betreuer/innen an einem Runden Tisch, um die Fachleute für eine angepasste Beziehung zu den Kranken zu sensibilisieren. Dazu wird auch die Foto-Wanderausstellung der Vereinigung im Foyer des Krankenhauses beitragen, die noch bis zum 16. Juni 2019 zugänglich bleibt.  Das Fotoprojekt, welches eine Reihe von Fachvorträgen umrahmt, verfolgt das Ziel, Aufmerksamkeit und Bewusstsein für Mensch mit einer demenziellen Erkrankungen zu schaffen. Dabei sollen Berührungsängste abgebaut und eine öffentliche Diskussion angeregt werden. Das Fotoprojekt umfasst Fotos und grafisch gestaltete Texte, welche in Zusammenarbeit mit Ärzten, mit professionellem Pflegepersonal, mit pflegenden Angehörigen und Freunden erarbeitet wurden. Dabei ist es und wichtig, dass stets die Menschen und deren Würde im Vordergrund stehen, so Ulrich Seitz, Präsident der Alzheimervereinigung Südtirol. So kann eine emotionale Brücke zu den Betrachtenden entstehen.

40 years NYC Marathon (1979-2019) – Alfred Monsorno ( Montan )

 Under the patronage of the president of the autonomous region of South Tyrol – Dr. Arno Kompatscher

Unforgettable moments reaching the finishing line together.

40 years ago I reached this line of the most famous marathon of the world in the Big Apple as the first runner from South Tyrol – it was the 21st October 1979. Moments of this first run are in my mind still today. In 2019, 40 years after this run I will start again but this time in a different way: I will run together with my 2 sons Thomas (33 years) and Benjamin (30 years old). For the first time together all 42,195 km through all 5 boroughs of NewYork.

A long time dream to run the New York Marathon with my sons will become reality.

I take the opportunity to remind you of all the runners in South Tyrol who unfortunately are unable to join the marathon again due to Alzheimer some of them are no longer able to run, while others are no longer able to remember the wonderful moments of such a marathon. These people are the main motivation for me and my sons for training and the final 40.000 steps in New York.

The Charity Projekt Run For Alzheimer Südtirol I dedicate the Alzheimer Society of South Tyrol.

Possible Partners for sponsoring: enterprises, institutions , associations, clubs and friends who are willing to spend for each marathon km 10 €. In case you sponsor all 42,195 km (€ 420,00) we will publish your name with your photograph.

WE RUN – WE HELP- WE GIVE !!

2018

  1. Infomaterial für die Allgemeinmedizin und die Bevölkerung – gezielte Aufklärungsveranstaltungen
  2. Projekt „Schule und Demenz“
  3. Initiative „Körperliche Bewegung“
  4. Infokampagne zur Sensibilisierung für die „5 Promille“ und „Mitgliederaktion“ sowie Imagekampagne 2018
  5. Web-Seite und neue Medien
  6. Angebote zur Veranstaltungsreihe “Bedürfnisse erkennen, erfassen und lösungsorientierte Hilfestellungen geben”
  7. Aktivitäten in den Selbsthilfegruppen
  8. Der neue Fachbeirat

2017

  1. Projekt „Schule und Demenz“
  2. Initiative „Körperliche Bewegung“
  3. Infokampagne zur Sensibilisierung  für die „5 Promille“ und „Mitgliederaktion“
  4. Neue Web-Seite und neue Medien
  5. Infomaterial für die Allgemeinmedizin und die Bevölkerung – gezielte Aufklärungsveranstaltungen
  6. Veranstaltungsreihe „percezione e stimoli sensoriali“ (Wahrnehmung und Anregung der Sinne)
  7. Fotodokumentation und Fotoausstellung
  8. Ausbildung zur zertifizierten Beratertätigkeit und Aktivitäten in den Selbsthilfegruppen
  9. Welt-Alzheimer-Tag 2017
  10. Grüne Nummer

Den vollständigen Text können Sie hier lesen …

Artikel aus der Tageszeitung „Dolomiten“ vom 01. März 2019

Artikel in der Tageszeitung Dolomiten vom 14. Jänner 2019

Burnout in der Pflege und im Freiwilligenwesen
werden immer aktueller

Kaffeehausliteratur mit Sascha Wussow

Unlängst war erstmals Sascha Wussow, bekannter österreichischer Schauspieler und Spross aus einer der noch raren echten und übriggebliebenen  Schauspielerdynastien im deutschsprachigen Raum in Südtirol zu Gast , und zwar mit einer speziellen Lesung in der EOS Akademie in Bozen. Das zahlreich anwesende Publikum lauschte gespannt den bekannten und weniger bekannten Texten über Weihnachten, ebenso wie  aus der österreichischen Kaffeehausliteratur bis hin zu modernen Werken, wie Essays, Gedichten, Liedern, beispielsweise von Udo Lindenberg oder auch von Marius Müller-Westernhagen.

Zur Person:

Alexander „Sascha“ Wussows Eltern sind die Schauspieler Klausjürgen Wussow und Ida Krottendorf, seine Schwester ist die Schauspielerin Barbara Wussow, sein Schwager der Schauspieler Albert Fortell. Schon früh schnupperte Sascha Theater- und Fernsehserien-Luft. Kaum eine Erfolgsreihe im deutschen TV kam ohne ihn in den 1980er und 1990er-Jahren aus. Wussow hat sich zudem einen bedeutenden Namen als Stimme in Hörbüchern gemacht. So ist er seit langem die offizielle Stimme in sämtlichen ins Deutsche übersetzen Bestsellern von Nicholas Sparks.
Wussow ist des Weiteren begeisterter Hobbymaler und hat seit 1995 ein eigenes Atelier in seiner Geburtsstadt Wien. Mit seinen Werken nahm er an wichtigen Ausstellungen Europa weit teil. Nächstens ist eine besondere Initiative mit Malerei und Schauspielerei geplant, die auch in Südtirol den Fans zugänglich gemacht werden wird. Dabei handelt es sich um eine völlig neue Aktion, bestehend aus verschiedensten Kultur- und Kunsteinflüssen, die es so noch nie in dieser Weise zu sehen gab.
Das Publikum erfuhr übrigens beim stimmigen Abend sehr viel Persönliches über Sascha Wussow. Er sprach offen über den allzu frühen Tod der Mutter, die Demenz und das schlimme Ableben seines Vaters, über Sinn und Wahn in der heutigen schnelllebigen Medienlandschaft bzw. bei Film und Fernsehen, und schließlich über Kindheitserinnerungen mit Weltstars wie Oskar Werner, Curd Jügens oder Romy Schneider, die unter die Haut gingen. Ulrich Seitz bedankte sich für den einzigartigen Abend, der mit einer speziellen Kaffee-Degustation des Unternehmens „Schreyögg“ endete, und dabei den Gästen die Möglichkeit bot, direkt mit Sascha Wussow ins Gespräch zu kommen.
Wie seine Schwester Barbara engagiert sich Sascha Wussow mit großer Überzeugung als  Botschafter für chronisch kranke Kinder. Bereits sein Vater hatte eine entsprechende Stiftung in Deutschland ins Leben gerufen.

Im Bild:

Von links nach rechts: Hannes Senoner vom gleichnamigen Hotel in Spinges, Schauspielstar Sascha Wussow, seine Lebensgefährtin Andrea Mostler, die Südtiroler Schauspielerin Christine Mayr Mayn, der Leiter der EOS Akademie, Traumschiff-Doc und Schauspieler Nick Wilder