19.10.2026
Mit der Diagnose Alzheimer endet nicht das Leben
Der italienische Drama-Film “Per te” unter der Regie von Alessandro Aronadio basiert auf einer wahren Geschichte
Gemeinderätin Patrizia Daidone und ASAA Präsident Ulrich Seitz
Ein Schicksal, das berührt und bewegt!
Der italienische Drama-Film “Per te” unter der Regie von Alessandro Aronadio basiert auf einer wahren Geschichte.
Der Film ist inspiriert vom Buch „Un tempo piccolo“ von Serenella Antoniazzi und erzählt die wahre Geschichte von Mattia Piccoli, der 2021 im Alter von 11 Jahren von Italiens Staatspräsident Sergio Mattarella als Alfiere della Repubblica (Fahnenträger der Republik) geehrt wurde – für die liebevolle und tägliche Fürsorge, mit der er seinen erkrankten Vater Paolo begleitete.
Gemeinsam mit der Bozner Gemeinderätin Patrizia Daidone hat der Präsident des Vereins Alzheimer Südtirol Ulrich Seitz die Filmvorführung von “Per Te” im Rainerum in Bozen organisiert. Dabei wurden die anwesenden Zuschauer auch mittels einer beeindruckenden Stellungnahme der betoffenen Ehefrau des Titelhelden Paolo, Michela Morutto auf die Sorgen des familiären Umfeldes aufmerksam, gerade dann, wenn die Krankheit Alzheimer in jüngeren Semestern zuschlägt, und neben den gesundheitlichen Schwierigkeiten ebenso finanzielles Leid mit sich bringt, und Menschen, die konkret, noch im Arbeitsleben stehen, ihre Beschäftigung aufgeben müssen.
Ulrich Seitz weist darauf hin, dass der Verein Alzheimer Südtirol derzeit landesweit sehr gefordert ist. Die Wartezeiten für programmierte Visiten in den Krankenhäusern sind lang, die zur Verfügung stehenden Heimplätze für komplexe Demenzfälle in den Seniorenwohnheimen rar, und Entlastungsangebote für Pflegemde fehlen ebenso.
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