Maßnahmen zur Milderung oder Verzögerung

Vieles, das die Lebensqualität beeinträchtigt und für nachlassende Gehirnleistungen verantwortlich ist, lässt sich durch Lebensstilveränderungen beeinflussen: Alkohol-/Medikamenten- und anderer Substanzmissbrauch, vermehrter Harndrang bei Tag und in der Nacht, vermindertes Hör- oder Sehvermögen, Einschlaf- oder Durchschlafstörungen und der damit einhergehende Schlafmangel, depressive Episoden, Einsamkeit, Angst, Stress, Unzufriedenheit und Bewegungsmangel, Über- oder Untergewicht und sowie schädigende Ernährungsweisen.

Vieles, das die Lebensqualität beeinträchtigt und für nachlassende Gehirnleistungen verantwortlich ist, lässt sich durch Lebensstilveränderungen beeinflussen: Alkohol-/Medikamenten- und anderer Substanzmissbrauch, vermehrter Harndrang bei Tag und in der Nacht, vermindertes Hör- oder Sehvermögen, Einschlaf- oder Durchschlafstörungen und der damit einhergehende Schlafmangel, depressive Episoden, Einsamkeit, Angst, Stress, Unzufriedenheit und Bewegungsmangel, Über- oder Untergewicht und sowie schädigende Ernährungsweisen.

Dafür braucht es in den meisten Fällen Unterstützung durch Ärzt*innen, andere Therapeut*innen, Coaches, Selbsthilfegruppen und ein hilfreiches Umfeld in Partnerschaften und im Freundeskreis.  Und natürlich die Energie, den inneren Schweinehund zu überlisten oder negative Alters- und Demenzbilder abzulegen.

Viele der oben aufgezählten Faktoren, die die Lebensqualität und das Gehirn beeinträchtigen, treten in Kombination auf oder bedingen mitunter einander. Es lohnt sich auf jeden Fall aus Sicht der Gehirngesundheit, sich mit der eigenen Lebensgestaltung und dem Lebensstil zu beschäftigen und potenziell schädliche Verhaltensweisen abzulegen.

In der Oslo Deklaration 2022 wird festgehalten, dass Alkohol in Europa mehr Schaden für die Gesundheit und das soziale Wohlergehen bewirkt, als jede andere Droge. Es ist wissenschaftlich belegt, dass erhöhter Alkoholkonsum zu frühzeitigem Tod, Krankheiten, Verletzungen, Behinderungen und wirtschaftlicher Not führt. Während der COVID-Pandemie ist der Alkoholkonsum in dramatischer Weise angestiegen.

In Anbetracht der vielen Risikofaktoren, die mit Demenz in Verbindung gebracht werden, sind Ansätze zur Risikominderung wahrscheinlich in Kombination wirksamer, wie z.B. Tabak- und/oder Alkoholentwöhnung mit Ernährungsumstellung und Bewegungseinheiten, die den Stoffwechsel anregen und das Gehirn vermehrt mit Nähr- und Sauerstoff versorgen. Bei Bluthochdruck und erhöhten schädlichen Blutfettwerten (LDL) lässt sich in Kombination durch Ernährungsumstellung mit einer mediterranen Diät sowie durch Bewegung und kognitives Training viel für die Gehirngesundheit bewirken. Bei Depressionen ist eine multidisziplinäre Strategie durch Psychotherapie, Antidepressiva und Bewegungstraining am erfolgreichsten. Besonders bewährt hat sich Bewegung zu Musik, spezielle Angebote wie Neuro-Tango®

verbessern die Koordination und die Gedächtnisleistung. Menschen, die bereits mit kognitiven Einschränkungen leben, helfen Maßnahmen zur Stressreduzierung. Stress fördert Abbauprozesse im Gehirn und ist nachweislich an der Entstehung von kognitiven Beeinträchtigungen beteiligt. Deswegen lohnt es sich, Verhaltenstherapie, Entspannungstechniken, Schlafrituale und alles, was der seelischen Gesundheit förderlich ist, regelmäßig anzuwenden.

Infoveranstaltung: „Vergessen oder Demenz?”

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