40 years NYC Marathon (1979-2019) – Alfred Monsorno ( Montan )

 Under the patronage of the president of the autonomous region of South Tyrol – Dr. Arno Kompatscher

Unforgettable moments reaching the finishing line together.

40 years ago I reached this line of the most famous marathon of the world in the Big Apple as the first runner from South Tyrol – it was the 21st October 1979. Moments of this first run are in my mind still today. In 2019, 40 years after this run I will start again but this time in a different way: I will run together with my 2 sons Thomas (33 years) and Benjamin (30 years old). For the first time together all 42,195 km through all 5 boroughs of NewYork.

A long time dream to run the New York Marathon with my sons will become reality.

I take the opportunity to remind you of all the runners in South Tyrol who unfortunately are unable to join the marathon again due to Alzheimer some of them are no longer able to run, while others are no longer able to remember the wonderful moments of such a marathon. These people are the main motivation for me and my sons for training and the final 40.000 steps in New York.

The Charity Projekt Run For Alzheimer Südtirol I dedicate the Alzheimer Society of South Tyrol.

Possible Partners for sponsoring: enterprises, institutions , associations, clubs and friends who are willing to spend for each marathon km 10 €. In case you sponsor all 42,195 km (€ 420,00) we will publish your name with your photograph.

WE RUN – WE HELP- WE GIVE !!

2018

  1. Infomaterial für die Allgemeinmedizin und die Bevölkerung – gezielte Aufklärungsveranstaltungen
  2. Projekt „Schule und Demenz“
  3. Initiative „Körperliche Bewegung“
  4. Infokampagne zur Sensibilisierung für die „5 Promille“ und „Mitgliederaktion“ sowie Imagekampagne 2018
  5. Web-Seite und neue Medien
  6. Angebote zur Veranstaltungsreihe “Bedürfnisse erkennen, erfassen und lösungsorientierte Hilfestellungen geben”
  7. Aktivitäten in den Selbsthilfegruppen
  8. Der neue Fachbeirat

2017

  1. Projekt „Schule und Demenz“
  2. Initiative „Körperliche Bewegung“
  3. Infokampagne zur Sensibilisierung  für die „5 Promille“ und „Mitgliederaktion“
  4. Neue Web-Seite und neue Medien
  5. Infomaterial für die Allgemeinmedizin und die Bevölkerung – gezielte Aufklärungsveranstaltungen
  6. Veranstaltungsreihe „percezione e stimoli sensoriali“ (Wahrnehmung und Anregung der Sinne)
  7. Fotodokumentation und Fotoausstellung
  8. Ausbildung zur zertifizierten Beratertätigkeit und Aktivitäten in den Selbsthilfegruppen
  9. Welt-Alzheimer-Tag 2017
  10. Grüne Nummer

Den vollständigen Text können Sie hier lesen …

Artikel aus der Tageszeitung „Dolomiten“ vom 01. März 2019

Artikel in der Tageszeitung Dolomiten vom 14. Jänner 2019

Burnout in der Pflege und im Freiwilligenwesen
werden immer aktueller

Kaffeehausliteratur mit Sascha Wussow

Unlängst war erstmals Sascha Wussow, bekannter österreichischer Schauspieler und Spross aus einer der noch raren echten und übriggebliebenen  Schauspielerdynastien im deutschsprachigen Raum in Südtirol zu Gast , und zwar mit einer speziellen Lesung in der EOS Akademie in Bozen. Das zahlreich anwesende Publikum lauschte gespannt den bekannten und weniger bekannten Texten über Weihnachten, ebenso wie  aus der österreichischen Kaffeehausliteratur bis hin zu modernen Werken, wie Essays, Gedichten, Liedern, beispielsweise von Udo Lindenberg oder auch von Marius Müller-Westernhagen.

Zur Person:

Alexander „Sascha“ Wussows Eltern sind die Schauspieler Klausjürgen Wussow und Ida Krottendorf, seine Schwester ist die Schauspielerin Barbara Wussow, sein Schwager der Schauspieler Albert Fortell. Schon früh schnupperte Sascha Theater- und Fernsehserien-Luft. Kaum eine Erfolgsreihe im deutschen TV kam ohne ihn in den 1980er und 1990er-Jahren aus. Wussow hat sich zudem einen bedeutenden Namen als Stimme in Hörbüchern gemacht. So ist er seit langem die offizielle Stimme in sämtlichen ins Deutsche übersetzen Bestsellern von Nicholas Sparks.
Wussow ist des Weiteren begeisterter Hobbymaler und hat seit 1995 ein eigenes Atelier in seiner Geburtsstadt Wien. Mit seinen Werken nahm er an wichtigen Ausstellungen Europa weit teil. Nächstens ist eine besondere Initiative mit Malerei und Schauspielerei geplant, die auch in Südtirol den Fans zugänglich gemacht werden wird. Dabei handelt es sich um eine völlig neue Aktion, bestehend aus verschiedensten Kultur- und Kunsteinflüssen, die es so noch nie in dieser Weise zu sehen gab.
Das Publikum erfuhr übrigens beim stimmigen Abend sehr viel Persönliches über Sascha Wussow. Er sprach offen über den allzu frühen Tod der Mutter, die Demenz und das schlimme Ableben seines Vaters, über Sinn und Wahn in der heutigen schnelllebigen Medienlandschaft bzw. bei Film und Fernsehen, und schließlich über Kindheitserinnerungen mit Weltstars wie Oskar Werner, Curd Jügens oder Romy Schneider, die unter die Haut gingen. Ulrich Seitz bedankte sich für den einzigartigen Abend, der mit einer speziellen Kaffee-Degustation des Unternehmens „Schreyögg“ endete, und dabei den Gästen die Möglichkeit bot, direkt mit Sascha Wussow ins Gespräch zu kommen.
Wie seine Schwester Barbara engagiert sich Sascha Wussow mit großer Überzeugung als  Botschafter für chronisch kranke Kinder. Bereits sein Vater hatte eine entsprechende Stiftung in Deutschland ins Leben gerufen.

Im Bild:

Von links nach rechts: Hannes Senoner vom gleichnamigen Hotel in Spinges, Schauspielstar Sascha Wussow, seine Lebensgefährtin Andrea Mostler, die Südtiroler Schauspielerin Christine Mayr Mayn, der Leiter der EOS Akademie, Traumschiff-Doc und Schauspieler Nick Wilder

(von links nach rechts) Anna Fink und Alexandra Kaiser

Südtirol hat die ersten beiden Validationslehrerinnen für die Betreuung von desorientierten Menschen.

Sie kommen aus Villnöß. Es handelt sich hierbei um Anna Fink und Alexandra Kaiser, die seit geraumer Zeit in engagierter Art und Weise die Selbsthilfegruppe Klausen in der Alzheimervereinigung Südtirol leiten. Weltweit gibt es nur 420 Ausgebildete auf dem Gebiet, Österreich das eine lange Tradition in der Ausbildung von Personen, die sich mit Betroffenen und Angehörigen in diesem Bereich auseinandersetzen, aufweist, hat deren 90. Und neuerdings kommen 2 Südtirolerinnen dazu, die berufsmäßig im Seniorenwohnheim Villnöß tätig sind und eben im Ehrenamt Familienangehörige von Menschen, die an Demenz leiden, Alltagstipps geben

 

Validation bedeutet betagte, desorientierte Menschen zu respektieren und ihre Weisheit anzuerkennen. Sie ist eine Kommunikationsmethode, die einen besseren und Wert schätzenden Umgang in der Pflege und Betreuung fördert, und das ist uns wichtig, betonten Anna Fink und Alexandra Kaiser. 

Angehörige und Pflegepersonen erlernen neben einer einfühlsamen, urteilsfreien Grundhaltung sprachliche und nicht-sprachliche Validationstechniken. Diese sind bei Menschen mit spät einsetzender Alzheimer-Demenz sinnvoll.  Die Validation nach ihrer Erfinderin der Deutsch-Amerikanerin Naomi Feil wurde für alte Menschen ab etwa 80 Jahren mit spät einsetzender Alzheimer-Demenz entwickelt. Für diese Personen ist Validation besonders sinnvoll, da es dabei häufig auch um eine Aufarbeitung von Lebensereignissen geht. Wenn eine alte, demente Person plötzlich die verstorbene Mutter zu sehen glaubt, kann das nicht nur eine Auswirkung der Alzheimer-Demenz sein, sondern auch ein Hinweis darauf, dass der Verlust der Mutter noch nicht vollständig aufgearbeitet wurde. Besonders Menschen, die während ihrem aktiven Leben keine wirksamen Strategien erlernt haben, um mit Verlusten – z.B. von geliebten Menschen oder der Gesundheit ihres Körpers – umzugehen, profitieren später von Validation.

Wie in ganz Südtirol berichten Angehörige, auch aus dem Gesundheitsbezirk Brixen oft mangelnde Akzeptanz durch Vertreter der Gesundheits-und Sozialberufe und fehlende Wertschätzung als Hauptbetreuer.

1.

Angehörige benötigen Information:

Informationen, in ganz besonderer Weise:

-über Krankheit und die Behandlungsmöglichkeiten

-über praktische Maßnahmen in belastenden Alltagssituationen

-über finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten

-über Möglichkeiten der Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Pflegearbeit

-über Entlastungsmöglichkeiten.

Die Politik und die Verwaltung benötigen Daten zur besseren Programmierung von Maßnahmen und zur Schaffung von besseren Rahmenbedingungen für pflegende und betreuende Angehörige: Als Selbsthilfevereinigung fragen wir uns: warum wird das umfangreiche Wissen zum Thema nicht besser genutzt?

2.

Die aktuelle Datenlage in Südtirol ist sehr lückenhaft. Es bedarf neben eines Landes-Demenzplanes, vor allem:

-ein dringend zu realisierendes Demenzregister (wer wird wo und wie betreut?)

-ebenso einer bessere Kenntnis der Anzahl betreuender Angehöriger;

-es gibt keine aussagekräftige Dokumentation zu den Bedürfnissen betreuender Angehöriger

-es fehlen klare Angaben zu den Örtlichkeiten, wo Betreuung erbracht wird

-es fehlt eine umfassende Kenntnis der Thematik rund um private, ausländische Betreuungskräfte

3.

Ein weiterer Bereich betrifft die Verfügbarkeit von Entlastungsangeboten:

-hier sticht die Eintönigkeit der Angebote hervor, die fehlende Phantasie bei der bedürfnisgerechten Verwirklichung von Initiativen, die mangelnde Flexibilität in der Durchlässigkeit unterschiedlicher Angebote;

-gefordert ist Kreativität bei der Konzeption der Angebote;

-Flexibilität und Kurzfristigkeit in der zeitlichen Verfügbarkeit, durch bessere  Vernetzung der bestehenden Angebote ;es braucht abgestufte Versorgungssysteme, und zwar konkret einen Ausbau von ambulanten und teilstationären Diensten;

-finanzielle Erschwinglichkeit für alle, durch ausreichende Unterstützung;

-Entwicklung und Anwendung von Qualitätsstandards für die Betreuung zuhause und bei den Entlastungsangeboten.

bzw. kontinuierlich informieren. Vor wenigen Tagen konnten die Beiden ihr Diplom nach intensiver Zusatzausbildung in Linz/Österreich entgegennehmen.

ASAA Präsident Ulrich Seitz ist mächtig stolz auf den Erfolg in der Selbsthilfegruppe Klausen. Das ist ein massiver Qualitätssprung für unsere gesamte Selbsthilfe im Lande, so Seitz.  Gerade im Eisacktal bin ich über jede Intervention von Freiwilligen erleichtert, da wir viele Reklamationen über unsere Grüne Nummer 800660561, betreffend die fehlenden Leistungen in der Geriatrie oder auch in der Neurologie in den  Krankenhäusern des Einzugsgebietes erhalten, sagt Seitz.

Wir planen nun neue konkrete Angebote und wenn nötig auch Hausbesuche. Das große Fachwissen unserer Kolleginnen hat sich bereits bei einer Fachtagung der Fachhochschule „UMIT“ in Hall vor wenigen Wochen abgezeichnet, bei der die Delegation des ASAA Vorstandes, mit hochkarätigen Exponenten in der Demenzbetreuung und Selbsthilfe, wie Frau Monika Kripp von Alzheimer Austria zusammengetroffen ist und einen gemeinsamen internationalen Fortbildungstag besuchte. Auch hier waren Anna Fink und Alexandra Kaiser in vorderster Front mit dabei.