DADO-Gruppe auf Besuch in Liechtenstein

Vertreter/innen der DADO-Gruppe auf Besuch in Liechtenstein

Im Bild v.l.:

Lydie Diederich, Generaldirektorin ala, Luxemburg;
Silke Wohlwend-Bischof, Präsidentin Demenz Liechtenstein;
Martin Wanger, Vizepräsident Demenz Liechtenstein;
Susanna Saxl-Reisen, Stv. GF Deutsche Alzheimer Gesellschaft;
Gabi Korner, Tagestreff „Vergissmeinnicht“ Demenz Liechtenstein;
Edith Heidegger-Moroder, Vize-Präsidentin ASAA;
Denis Mancini, operativer Direktor ala, Luxemburg;
Bea Derungs, Tagestreff „Vergissmeinnicht“ Demenz Liechtenstein;
Johanna Püringer, Obfrau Dachverband Demenz Selbsthilfe Austria;
Baronesse Sabine Henry, Präsidentin Ligue Alzheimer Belgien;
Matthias Brüstle, GF Demenz Liechtenstein;
Dr. Pepo Frick und Remo Mairhofer, Vorstandsmitglieder Demenz Liechtenstein

Seit nunmehr 4 Jahren pflegt der Verein Alzheimer Südtirol Alto Adige (ASAA)den Kontakt zu den Deutschsprachigen Alzheimer- und Demenz- Organisationen DADO in Europa. Seit dem Vorjahr zusätzlich im Rahmen eines Erasmus+-Programmes, das dazu dienen soll, gemeinsame Lösungsvorschläge für ähnliche Themen und Probleme in den Mitgliedsländern zu erarbeiten.

2023 trafen sich die Vertreter der Partner-Organisationen im Juni in Berlin und im November in Luxemburg. Dabei wurden die gemeinsamen Problemkreise „Demenz mit Beginn im jüngeren Alter“ und „Diversität“ angegangen und diskutiert. Dazu entstehen derzeit Handreichungen, die Fachleuten, aber auch allen anderen Betroffenen Anregungen bieten sollen.

Ein Ziel des Projektes ist nämlich auch die Erstellung von Broschüren, die auf der Basis der einzelnen Erfahrungswerte in den Ländern die Themen umreißen und nachahmenswerte praktische Beispiele dazu aufzeigen.

 

Die DADO-Vertreter (von links) aus Belgien, Österreich, Deutschland, Luxemburg, Südtirol und Liechtenstein beim Besuch im Fürstentum. Foto: © Alzheimer Südtirol

„Pflegegeld“ stand als Thema heuer im Mittelpunkt

Vor kurzem fand nun das erste Treffen dieses Jahres im Fürstentum Liechtenstein statt. Gemeinsames Thema bildete diesmal das „Pflegegeld“, das in allen Mitgliedsländern als unverzichtbare Hilfestellung für Kranke und deren Angehörige angesehen, aber unterschiedlich gehandhabt wird. Auch dazu soll ein vergleichendes Papier entstehen.

Liechtenstein sei in dieser Hinsicht ein vorbildlicher Standort wegen seiner hohen Lebenshaltungskosten und der entsprechend großzügigen Versorgung mit Einrichtungen und finanzieller Ausstattung für Pflege und Betreuung.

Der Verein Demenz Liechtenstein mit Stützpunkt in Schaan ist bestens organisiert und verfügt über ein vielfältiges Informations- und Betreuungsangebot für alle Interessierten. Das Erasmus-Programm läuft noch bis Ende März des kommenden Jahres; bis dahin ist noch ein Austauschtreffen in Südtirol geplant.

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