Was gleich begonnen werden kann

Es gibt aber auch Lebensstilbereiche, bei denen es auch ohne ärztliche Hilfe möglich und notwendig ist, diese zu verändern.

Es gibt aber auch Lebensstilbereiche, bei denen es auch ohne ärztliche Hilfe möglich und notwendig ist, diese zu verändern.

Vielen Menschen ist nicht bewusst, welche Auswirkungen die „Dauererreichbarkeit“ und die Reizüberflutung durch Computer, Smartphones, Social Media und Fernsehen auf die Kopfgesundheit haben. Der Überkonsum leistet keinen Beitrag zur Entspannung – ganz im Gegenteil – er führt zu ungesundem Stress.

Ein Buch analog zu lesen, entspannende Musik zu hören/zu machen oder ein Spieleabend mit anderen – all dies fördert den Stressabbau und damit einhergehend eine bessere Schlafqualität, die die Regenerationsprozesse im Gehirn gewährleistet. Soziale Kontakte über alle Generationen können und sollen im Familien- oder Freundeskreis, in Vereinen oder in der Ehrenamtlichkeit aktiv gepflegt werden. Denn Einsamkeit schadet dem Gehirn, in Gemeinschaft wird das Gehirn angeregt und gefordert.

 

Aktuelle Studien in Zusammenhang mit Risikominderung

Zum Einfluss einer Eiweiß-armen Ernährung (ProlonADTM) auf Personen mit beginnender Alzheimer-Erkrankung bzw. leichter kognitiver Beeinträchtigung forscht aktuell Prof. Alessio Nencioni von der Università di Genova. Dabei sollen die durch Fasten bekannten Prozesse der Zellregeneration und ihr Potenzial gegen den Zellverlust bzw. Wirksamkeit gegen Alzheimer-Erkrankungen untersucht werden.

LETHE ist ein vierjähriges Forschungsprojekt, das darauf abzielt, den kognitiven Verfall älterer Erwachsener zu einem frühen Zeitpunkt zu verhindern, indem eine, auf einer personalisierten digitalen Lösung aufbauende Intervention zur Lebensführung in mehreren Bereichen durchgeführt wird.

Die FINGER Studie zur Vorbeugung von kognitiven Beeinträchtigungen und Behinderungen basiert auf Interventionen wie Ernährungsberatung, einem individuell angepassten Fitnessprogramm, kognitivem Training und der Überwachung der Demenz-Risikofaktoren: Blutdruck, Blutzucker, Körpergewicht, Fettstoffwechsel und Body-Maß-Index.

Das ADAIR-Projekt zielt darauf ab, entscheidende Erkenntnisse über die Auswirkungen von Luftschadstoffen auf das menschliche Gehirn zu gewinnen und Biomarker für die Vorhersage des Risikos von Luftverschmutzung und Alzheimer-Krankheit (AD) zu entdecken.

Die weitreichenden Auswirkungen des Klimawandels auf Gesundheit, Umwelt, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft fordern die Politik zum Handeln auf.

 

Ausblick

Von einem Heilmittel für Demenz sind wir weit entfernt. Forschungslücken müssen erst geschlossen und Forschungsentwicklung und Innovation erst beschleunigt werden.

Deswegen lohnt sich eine persönliche Bestandsaufnahme in Bezug auf Ernährung, Bewegung, Schlafqualität, Stresslevel, wohltuende Sozialkontakte und Denkleistung aus. Durch einen gehirngesunden Lebensstil können wir neuronale Reserven aufbauen und schädliche Einflüsse ausgleichen. Schon kleine Schritte zahlen sich aus!

Demenzfreundlicher Vinschgau

Netz fur Betroffene und Angehörige - abseits der Zentren

In Erinnerung an Naomi Feil

(22.7.1932 München – 24.12.2023 Jasper/Oregon)

Wer pflegt unsere Bedürftigen?

Neuer Kurs des Vereins Alzheimer Südtirol startet am 8. März   

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