Alzheimer Südtirol Alto Adige an der Seite der pflegenden Angehörigen

Presse Mitteilung ASAA-News

Foto (von Helmut Moling): Einige Mitglieder des ASAA-Vorstands bei der Firstfeier für das „Haus Inge“ in Margreid, v.l.: Hilde Schaller, Marco Polo und Helga Bauer Koler (Sohn und Schwester von Inge Bauer Polo), Monika Untermarzoner, Bau-Chef Sebastian Plattner, Ulrich Seitz, Edith Moroder, Irene Untersulzner, Ingrid Hofer (Licht für Senioren).

Vor rund einem Monat fand die Jahreshauptversammlung des Vereins statt, bei der wie immer Rück- und Ausblick im Mittelpunkt standen.

Präsident Ulrich Seitz konnte die zahlreich anwesenden Mitglieder und eine Reihe Ehrengäste begrüßen, darunter Landesrätin Rosmarie Pamer, Brigitte Foppa, Waltraud Deeg und Martina Ladurner, die immer wieder ihre Solidarität mit ASAA unterstreichen. Im Tätigkeitsbericht nahmen die vielen Informationsveranstaltungen im ganzen Land eine wichtige Rolle ein; ebenso bot und bietet ASAA Initiativen, die sich steigender Beliebtheit erfreuen. So wird das mit Unterstützung der Volksbank betreute Projekt „Sollievo-Miteinander“ inzwischen stark genützt; es sieht für Mitglieder Dienstleistungen mit Hausbesuchen in den Bereichen Validation, Ergotherapie, Rehabilitation und Logopädie vor. Demnächst wird bei einer Pressekonferenz über die bisherigen Ergebnisse berichtet (28.4., Fisiodynamik, Mendelstraße 49B, 10 Uhr). Ein bestens bewährtes Angebot des Vereins sind die Demenz-Screenings für Leute, die sich selbst ein Bild über ihre gesundheitliche Situation machen und Ratschläge dazu erhalten wollen, welche weiteren Schritte sie unternehmen sollten. Ganz neu ist das Projekt „Licht geben“ mit Physiotherapie-Checkups und passenden Bewegungs-Tipps für Kranke und deren Angehörige. Auch für ausländische Hilfskräfte wurden in den vergangenen Jahren Kurse veranstaltet, die ihre Ausbildung verbessern und den lokalen Gegebenheiten anpassen helfen; diese Initiative soll heuer wieder aufgenommen werden. – Ein weiterer Fixpunkt jeder Vollversammlung ist die Bilanz, die auch diesmal aufgrund der guten Verwaltung der öffentlichen und Mitglieder-Beiträge durch den bewährten Schatzmeister Helmuth Ohnewein beruhigend ausfällt. Außerdem war die Wahl zum Vereinsvorstand überfällig. Wie viele andere Vereine sucht auch Alzheimer Südtirol aktive Mitglieder, was angesichts des Themas nicht gerade leicht fällt. Zum Glück bleiben die Säulen des Vereins dem Vorstand erhalten, als da sind Präsident Ulrich Seitz, Schatzmeister Helmuth Ohnewein, Vizepräsidentin Edith Moroder, die Medienbeauftragte bleibt und u.a. auch die Kontakte zu den deutschsprachigen Demenzvertretungen Europas hält; ebenso die für die Organisation unersetzliche Irene Untersulzner und Luise Prossliner, deren Kenntnisse für Pflegefragen und Fortbildung grundlegend sind. Als wertvolle Neuzugänge im Vorstand ließen sich die längst aktiven Elfriede Frisch als Pflege-Fachfrau und Monika Untermarzoner für die Mitarbeit in der Verwaltung gewinnen. Den Kandidat/innen wurden in der Folgesitzung ihre jeweiligen Aufgaben zugeteilt.

Seit jeher sind dem Verein vor allem die Probleme der pflegenden Angehörigen ein besonderes Anliegen. An sie wenden sich neben den bereits genannten Dienstleistungen mit externen Fachleuten die niederschwelligen Angebote für Gespräche und persönliche Beratung am Bozner Hauptsitz, am Sorgentelefon und unter der immer zugänglichen Grünen Nummer für Notfälle. Dadurch bemühen sich die Aktiven des Vereins, alle Hilfesuchenden in ihren verschiedenen Situationen abzuholen und nach Möglichkeit zu unterstützen. Derzeit sind es vor allem die Schwierigkeiten im Zusammenhang mit dem leidigen Thema der Pflegeinstufung, die seit langem unter dem Aufschub der nicht abgearbeiteten Gesuche krankt. Der gerade gefasste, lang versprochene und erwartete Beschluss der Landesregierung zur automatischen Einstufung der Menschen mit Demenz wird hoffentlich bald Abhilfe schaffen; allerdings ist zu befürchten, dass sich die Wartezeiten nun vermehrt auf die Memory Kliniken verlagern. Der Verein mahnt seit langem praktische Lösungen an, kann dabei allerdings nicht mehr tun, als die Klagen an die zuständigen Stellen weiterzuleiten und an diese zu appellieren.

Zuletzt noch eine positive Nachricht: Das Demenz-Kompetenzzentrum „Haus Inge“ in Margreid beging letzthin seine Richtfeier. Da ASAA seit vielen Jahren an diesem von seiner unvergessenen Präsidentin Inge Bauer Polo angestoßenen Projekt beteiligt ist, insbesondere für die geplante Fort- und Weiterbildung für pflegende Angehörige, gilt ihm ein hoffnungsvoller Blick in die Zukunft. „Gut Ding braucht gut Weil“, heißt es ja nicht umsonst. (ehm)

Vereinfachte Zuweisung der Pflegestufe

Notwendigkeit einer dauerhaften, kontinuierlichen und umfassenden Pflege

Kassationsurteil Alzheimer

Forderung Rückerstattung Grundtarif

„Per te“

Einladung zur Filmpremiere am Freitag, den 16.10.2026 um 18.00 Uhr im Rainerum, Domenikanerplatz 15, Bozen

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