Termine

Validation

Startdatum: 5. November 2021 - Enddatum: 11. Januar 2022

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ASAA – Alzheimer Südtirol Alto Adige

Derzeit keine Selbsthilfegruppe aufgrund der Sicherheitsmaßnahmen gegen den Corona-Virus

Fragebogen für ASAA Mitglieder

Wir sind dabei die Bedürfnisse Pflegender Angehöriger in dieser angespannten Zeit zu erheben.

Aus diesem Grunde würden wir uns sehr darüber freuen, wenn Sie uns Ihre Antworten innerhalb 01.09.2021 zukommen lassen könnten.

Infos ONLINE und …

… per TELEFON

Stufen des Vergessens

Nützliche Informationen über die Demenz aus der RAI-Reportage von Josefin Bressel und Markus Frings zum Weltalzheimer-Tag

Sorgentelefon 0471 051 951

Aufgrund der Nachfrage von Mitgliedern wird der Dienst des Sorgentelefons am Bozner Hauptsitz ab 7. Juni wieder aufgenommen

vorerst am Montag und Mittwoch,
jeweils von 15.00 bis 18.00 Uhr

TELEFON 800 065 510

Hauszustellungsdienst für Medikamente

Hier erhalten Sie telefonisch Hilfe

Neben der grünen Nummer und der allgemeinen Notrufummer, gibt es zahlreiche weitere Nummern, an welche sich Menschen in den verschiedensten Notlagen wenden können:

Tips für Angehörige

Tipps für die Hauspflege in Corona-Zeiten

Viele pflegende Angehörige von demenzerkrankten Menschen sind derzeit sehr besorgt.

Bestimmte Verhaltensweisen von Menschen mit Demenz erhöhen das Risiko, sich mit dem Coronavirus anzustecken. Die Vorschrift, zuhause zu bleiben und dennoch Abstand zu halten, bereitet dabei besondere Schwierigkeiten. Menschen mit Demenz können oft nicht mehr verstehen, was geschieht, sehen nicht ein, warum sie sich öfter die Hände waschen sollen und nicht mehr ausgehen können. Darunter leiden auch die betreuenden Angehörigen, nicht zuletzt, weil Entlastungsdienste wie Selbsthilfegruppen, Beratungsgespräche und Kontakte außer Haus derzeit ausfallen müssen.  

Bestimmte Warnzeichen bei Demenzkranken sollte man ernst nehmen, weil sie auf gesundheitliche Probleme hindeuten können. Zunehmende Unruhe und Verwirrung, Husten und Fieber können Symptome einer ernsten Erkrankung sein. In diesem Fall den Hausarzt verständigen und auf die eigene Gesundheit achten, d.h. außerhalb der nötigen Pflege jeden direkten Kontakt und körperliche Nähe vermeiden (keine Umarmungen). Auch an die anderen Familienmitglieder denken, die vor Ansteckung geschützt werden sollen.

Sollte die betreute (oder die pflegende) Person isoliert werden müssen, ist es gut, wenn man einen Notfallplan hat, in dem alle wichtigen Informationen schriftlich aufgelistet sind: Kontaktpersonen, Medikamente, Tagesablauf, Hilfsmaßnahmen usw. Wenn die betreuende Person ausfällt, muss eine Ersatzpflege gesucht werden – auch das will rechtzeitig vorbereitet sein. Diese Person sollte möglichst informiert sein und keiner Risikogruppe angehören. Wenn man professionelle Hilfe (Sozialdienste) in Anspruch nehmen muss, sind auch hier alle wichtigen Informationen weiterzugeben.

Auch wer pflegt, braucht Hilfe! Die eigenen Kräfte zu schonen, ist jetzt besonders wichtig. Sich selbst Hilfen zu organisieren (z.B. Lieferung von Lebensmitteln), Ruhezeiten zu nützen, Entlastungsangebote in der eigenen Familie oder Nachbarschaft anzunehmen – immer unter Einhaltung der derzeit nötigen Hygienemaßnahmen – bietet Möglichkeiten der Entspannung, die Kraft tanken helfen. Die eigenen sozialen Kontakte sollte man nicht vernachlässigen, sondern alle neuen Formen der Kommunikation dazu nützen. Ein Austausch mit Freunden und innerhalb einer Angehörigengruppe ist immer hilfreich, und wenn es nur darum geht, sich einmal auszusprechen und auszutauschen.

Routine hilft in der Isolation, Sicherheit zu vermitteln, was den Kranken gut tut. Darum sollten sich Betreuer/innen so lang wie möglich bemühen. Ein klar strukturierter Tagesablauf und gemeinsame Tätigkeiten (z.B. gemeinsam Hände waschen, benutzte Gegenstände abwischen, auch beim Husten Papiertaschentücher verwenden) und immer wieder an die Hygienevorschriften zu erinnern wird nötig sein. Gesellschaftsspiele, Musik hören, kleinere gemeinsame Arbeiten (evtl. im Garten, am Balkon in der frischen Luft, in der Küche usw.) und leichte Bewegungsübungen bringen Abwechslung und vertreiben die Langeweile.

Sollten die kranken Angehörigen im Pflegeheim sein, in dem derzeit keine Besuche gestattet sind, kann man trotzdem Kontakt aufnehmen: Telefonieren, Videobotschaften und Fotos schicken, Lieblingsmusik zusammenstellen und vermitteln. Die Pflegekräfte sind sicher bereit, einiges zu überbringen, obwohl sie derzeit extrem gefordert sind und geradezu Übermenschliches leisten.

RAI-Südtirol-Film aus der Reihe „Vereine vereinen“, Autoren  Günther Haller & Margot Schwienbacher

Selbsthilfe Gruppen

Die Gruppe solle dem Einzelnen helfen, sich in der herausfordernden und schwierigen Situation besser zurechtzufinden, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen.

Bibliothek

mit Fachbüchern, Erzählungen, Videos und Audiomaterial

Projekte

Fotoprojekt – als Wanderausstellung im Verleih

Das Fotoprojekt Alzheimer wurde von der ASAA 2014 gestartet: Seitdem tourt die einfühlsame Bilderserie durch Südtirol und wurde bereits an sieben verschiedenen Orten aufgestellt.

Demenz und Depression

Depression und Demenz sind zwei Erkrankungen. Das Erleben des eigenen Abbaus an kognitiven Fähigkeiten, wie der Merkfähigkeit, der Fähigkeit den Überblick zu bewahren, zu planen usw. ist eine Belastung, ein Erleben von Autonomieverlust, das auch zur Depression führen kann. Depression beeinflusst die Informationsverarbeitung im Gehirn, wie z.B. die Gedächtnisleistung, und kann Symptome der Demenz verschlechtern.

Gedächtnisstörungen vorbeugen

Wie oft sind wir schon gefragt worden, ob und wie man den Gedächtnisproblemen, die mit Alzheimer einhergehen, vorbeugen kann?! Diese wichtige Frage beschäftigt uns und alle, die mit der Krankheit in Berührung kommen, seit langem.

ASAA-Tätigkeitsbericht 2020 und Vorschau für 2021

In den letzten Jahren hat die Vereinigung Alzheimer Südtirol Alto Adige an verschiedenen Fronten Initiativen ergriffen und Dienstleistungen durchgeführt, die sich bewährt haben und vom Zielpublikum – den pflegenden Angehörigen Demenzkranker und ebenso von Betreuer/innen – geschätzt werden. Deshalb soll bei entsprechenden Mitteln auch weiter durchgeführt bzw. mit Anpassungen fortgesetzt werden, was sich bewährt hat.
Das Arbeitsjahr war vor allem durch die unerwartete Herausforderung der Corona-Pandemie gekennzeichnet.

Ulrich Seitz

Präsident der Alzheimervereinigung Südtirol

Der Verein

Der Verein Alzheimer Südtirol Alto Adige ASAA bietet Information, Orientierung und Hilfe für Betroffene der Krankheit und deren Angehörige. Die ASAA sorgt für Sensibilisierung, für Betreuung und für Bildungsangebote und ist Schnittstelle zwischen Ihren Nachfragen und den vorhandenen Angeboten.
Unser wesentliches Ziel ist die Verbesserung der Dienstleistungen.

mehr dazu

Fotoausstellung
Serviceangebote
Aktuelle Beiträge
Chronik
Kontakt

Ehrenmitglied Til Schweiger

Til Schweizer con Ulrich Seitz

Ein wunderbarer Tag für die Alzheimervereinigung Südtirol: ASAA hat ein neues Ehrenmitglied und zwar Til Schweiger

im Rahmen des Drehs zum Remake von „Honig im Kopf“ dem deutschen Erfolgsfilm aus dem Jahre 2014, kam es unlängst zu einem wertvollen Meinungsaustausch zwischen Til Schweiger, Regisseur und Schauspieler und dem Präsidenten der Alzheimervereinigung Südtirol, ASAA, Ulrich Seitz. Til Schweiger ermöglichte Ulrich Seitz einen Besuch am Set und vor allem ein sehr persönliches Gespräch, bei dem es um die Betreuung von Demenzkranken sowie deren Familien ging, in besonderer Weise auch was Südtirol betrifft.

Dabei kamen ganz klar die Schwachstellen in der Versorgung sowie der unermüdliche Kampf zum Abbau von Tabus bzw. Vorurteilen von Menschen, die an Gedächtnisstörungen/Demenz leiden, zur Sprache.

ASAA – Alzheimer Südtirol

Online mehr Information

ASAA ist der Verein für von Alzheimer Betroffenen, deren Familien und Freunde. Mit diesem neuen Auftritt möchten wir uns online selbstbewusster präsentieren – vor allem aber haben wir die Seite umgebaut, um Ihnen regelmäßig und aktuell Informationen rund um das Thema Alzheimer in Südtirol liefern zu können.

Sie finden unter Aktuell die jüngsten Informationen, News sowie unsere laufenden Projekte.

Unter Alzheimer finden Sie Infos und Tipps sowie unsere Angebote für Betroffene und besonders auch für Sie als Angehörige von Alzheimer-Patienten.

Sie erfahren unter Projekte über unsere Aktivitäten im Rahmen der ASAA – Alzheimer Südtirol Alto Adige und nicht zuletzt stellen wir uns, unsere Anliegen  und unsere Ziele unter Verein vor…

Unsere besonderen Partner

Gemeinsam sind wir stärker

ASAA-Alzheimer Südtirol Alto Adige und die Demenzberatung in Südtirol machen gemeinsame Sache.

Zertifizierte Validationspräsenterinnen

nach Naomi Feil

Es gibt immer mehr Menschen, die an irgendeiner Form von Demenz (Alzheimer, Vaskuläre Demenz, Lewy Body, Frontotemporale Demenz…..) leiden. Davon wird ein Großteil zu Hause gepflegt. Wir wissen, dass Demenzkranke enorm viel Betreuung und Zuwendung brauchen und oft auch lückenlos beaufsichtigt werden müssen.
In vielen Fällen geraten pflegende Angehörige nach einer Weile an die Grenzen ihrer Belastbarkeit, ans Ende ihrer Kräfte, oftmals werden sie sogar selbst krank.

Anna Fink und Alexandra Kaiser

Seit 2011 Leiterinnen der ASAA Selbsthilfegruppen für Angehörige von Menschen mit Demenz in: Klausen, Brixen und Sterzing.

Kaiser Alexandra
T. 347 6532303
alexandra.kaiser@rolmail.net

Fink Anna
T. 3481545279
knif69@outlook.de