Risikoreduzierung von kognitiven Beeinträchtigungen

Niemand hat die Garantie, einer kognitiven Beeinträchtigung zu entgehen, aber jede/jeder hat eine Chance, sie hinauszuzögern oder zu verhindern.

Niemand hat die Garantie, einer kognitiven Beeinträchtigung zu entgehen, aber jede/jeder hat eine Chance, sie hinauszuzögern oder zu verhindern.

Kognitive Beeinträchtigungen (demenzielle Erkrankungen) betreffen immer mehr Menschen ­– auch in jüngeren Jahren.

Durch die steigende Lebenserwartung leben inzwischen 30% der über 80-Jährigen mit einer Form der Demenz. Alzheimer’s Disease International, die globale Organisation für neurokognitive Beeinträchtigungen geht davon aus, dass derzeit mehr als 55 Millionen Menschen weltweit betroffen sind und dass sich diese Zahl in 30 Jahren verdreifachen wird. Angesichts dieser Schätzung zeigt sich die Dringlichkeit von Risikominderung durch gesunde Lebensweise. In 40% der Fälle lassen sich Gedächtniseinschränkungen durch einen gesunden Lebensstil hinauszögern oder verhindern.

Gehirnfunktionen erhalten – angesichts fehlender medizinischer Heilungschancen von demenziellen Erkrankungen

Es gibt derzeit keine kausal wirksame und allgemein verfügbare Therapie, auch wenn der Wirkstoff Lecanemab der Firma Eisei und Biogen im Januar 2023 in den USA im Schnellverfahren zugelassen wurde. Lecanemab basiert auf einer passiven Immunisierung gegen schädliche Eiweißablagerungen im Gehirn und kann die kognitiven und funktionellen Leistungen des Gehirns positiv beeinflussen. Allerdings ist sie nur im Frühstadium einer Alzheimer-Erkrankung einsetzbar. Eine Heilung ist auch mit diesem Wirkstoff nicht möglich. Wann und ob der Wirkstoff in Europa zugelassen wird, ist offen.

Demenzfreundlicher Vinschgau

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In Erinnerung an Naomi Feil

(22.7.1932 München – 24.12.2023 Jasper/Oregon)

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