Leitlinien für die Diagnose demenzieller Erkrankungen

Wegen der vielen möglichen Ursachen für kognitiven Abbau, Persönlichkeitsveränderung, Gedächtnisverlust und Aufmerksamkeitsstörungen ist die Diagnosestellung ein aufwendiger Prozess.

Ein Erstgespräch bei der praktischen Ärztin oder beim Arzt steht häufig am Beginn der Abklärung von Gedächtnisproblemen. Einfache kognitive Tests und eine Laboruntersuchung geben Auskunft, wie weiter vorgegangen wird. In einer Spezialambulanz oder Memoryklinik werden bildgebende Verfahren eingesetzt, um Tumore oder andere Raumforderungen im Gehirn oder Verluste von Nervenzellen zu erkennen. Auch kognitive und neuro-psychologische Tests werden eingesetzt, um zum Beispiel Depressionen zu erkennen, die ähnliche Auswirkungen haben wie demenzielle Erkrankungen, aber vielfach besser zu behandeln sind. 

Die derzeitigen Kapazitäten der Spezialeinrichtungen in den Gedächtnisambulanzen und Memory-Kliniken führen in Südtirol teils zu langen Wartezeiten. Manche setzen daher auf eine Abklärung in anderen Regionen Italiens, Österreichs oder Deutschlands. Bei einigen Patient:innen kommt es in Folge einer falsch negativen oder positiven Diagnose auch zu falscher Behandlung.

Diagnose Demez mit 49

Demenzkranke: Die PatientInnen werden immer jünger.

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