Einsamkeit im Alter

Der Verlust eines Partners oder einer Partnerin erhöhen das Risiko für Einsamkeit.

Einsamkeit im Alter

Der Verlust eines Partners oder einer Partnerin durch Krankheit oder Tod oder die Aufgabe der gewohnten Wohnumgebung erhöhen das Risiko für Einsamkeit. 

Die Vernachlässigung oder der Abbruch von Beziehungen sind ein weiterer Schritt Richtung Einsamkeit. Daher ist das Gefühl der Verbundenheit speziell im Alter wichtig, ohne Verbundenheit entstehen Gefühle von Verlassenheit, Isolation, Entfremdung, Unruhe und Traurigkeit. 

Sozial aktivere Menschen haben ein positiveres Weltbild und weniger Angst vor dem Alter. Freundschaften regen an, sich mit gegenteiligen Ansichten auseinander zu setzen.

 

Einsamkeit macht krank

Einsame Menschen bewegen sich weniger, leben insgesamt ungesünder und sterben früher. Sie greifen häufiger zu Alkohol oder Zigaretten, um die innere Leere und den niedrigeren Selbstwert zu bekämpfen. 

Der Mangel an unterstützenden Nahbeziehungen löst Stress aus. Der dadurch erhöhte Cortisolspiegel bewirkt ein höheres Herzinfarktrisiko sowie ein erhöhtes Risiko für Demenzerkrankungen, Depressionen, Diabetes und ein geschwächtes Immunsystem. 

Die Produktion von Hormonen oder Neurotransmittern ist bei einsamen Menschen schwächer ausgeprägt, da auslösende Faktoren wie das Gefühl von Verbundenheit fehlen. Die protektive Wirkung einzelner Neurotransmitter ist bekannt – Oxytocin reduziert Angst und Stress, Endorphine sorgen für Glücksgefühle und lindern Stress und Schmerz. 

Serotonin wird bei starken Verbundenheits-Erfahrungen ausgeschüttet und wirkt stimmungsaufhellend. 

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