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Schon wieder der ?

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Chronik Vereinsgeschichte ASAA 2018 – 1999

2018 | 2017 | 2016 | 2015 | 2014 | 2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 | 2008 | 2007 | 2006 | 2005 | 2004 | 2003 | 2002 | 2001 | 2000 | 1999

2018

Tätigkeitsbericht für das Jahr 2018

Infomaterial für die Allgemeinmedizin und die Bevölkerung – gezielte Aufklärungsveranstaltungen

ASAA organisierte auch im Jahre 2018 Informationsabende für die Bevölkerung. Dabei wurde verstärkt mit Gastreferenten auf Sachfragen rund um die psychologischen und juridischen Fragestellungen bei Demenz sowie Vergesslichkeit eingegangen.

Bei der 1. Pressekonferenz des Jahre (am 30.1.2018) wurde vor allem die neue Broschüre „Gedächtnisstörungen vorbeugen“-„Prevenire i disturbi della memoria“ präsentiert, die in Kooperation mit der Freien Universität Bozen entstanden ist (Autorin: Humanbiologin Dr. Barbara Plagg, ehemaliges ASAA-Vorstandsmitglied). Gerade in diesem Zusammenhang wurden einige Referate zu spezifischen Fragen von Ratsuchenden und in der Selbsthilfe angeboten. Dieses Info-Paket ist mit Hausärzten und der Europäischen Allianz gegen Depression zusammengestellt worden. Die sehr gefragte Broschüre wurde im Lauf des Jahres überarbeitet, ergänzt und neu aufgelegt.

Projekt „Schule und Demenz“

Gemeinsam mit verschiedenen Oberschulen und Landesberufsschulen wurde das Projekt Zeichen setzen – dare segni – giving signals“ fortgesetzt, das Studenten sowie Menschen mit Demenz wie auch Nicht-Betroffene einbindet, um gemeinsam mittels kreativer Arbeiten gegen das Tabu der Vereinsamung und der Hemmschwelle vorzugehen, sich Alzheimer wie auch anderer Demenzformen zu nähern. Es wurden mehrere Vorträge für Studenten und Schüler aller Altersgruppen in Südtirol geplant. Im Juli erschien als bleibendes Dokument die dreisprachige Broschüre „Zeichen setzen“ mit den Ergebnissen der Projektarbeiten der Meisterklassen der Steinmetzschule Laas, die der Künstler Benno Simma im Auftrag von ASAA betreute.

Initiative „Körperliche Bewegung“

Bei diesem Projekt geht es darum, dass auf der Grundlage der Erfahrungswerte der vergangenen Jahre, gemeinsam mit dem akkreditierten Anbieter in der Bewegungstherapie, nämlich der Vereinigung UISP, Landessektion Südtirol, spezifische Angebote im Bewegungsbereich für Menschen mit Demenz und vor allem deren Angehörigen, garantiert werden. Vor allem die Stärkung der Wirbelsäule und des gesamten Bewegungsapparats stellt hier einen Schwerpunkt dar, sowie Entspannungsübungen und ein spezifisches Training, um für die kontinuierlichen Herausforderungen in der Hauspflege bzw. bei der Betreuung von Menschen mit chronischen Beschwerden wie einer Demenzerkrankung, effizienter gewappnet zu sein.

Infokampagne zur Sensibilisierung  für die „5 Promille“ und „Mitgliederaktion“ sowie Imagekampagne 2018

Dieses Vorhaben umfasste eine ganzjährige Infokampagne zur Sensibilisierung der Bevölkerung für die Bereitschaft, beispielsweise bei der MwSt.- Erklärung oder über eine Spende auch für die ASAA einen gewissen Beitrag zu leisten.

Durch bewusst geplante, gezielte Aktionen mit Netzwerkpartnern aus der Wirtschaft sollte landesweit die Bekanntheit der ASAA – Alzheimervereinigung Südtirol gesteigert werden. Bereits die Mitglieder-Vollversammlung am 13.04.2018 in Bozen bot einen Runden Tisch mit interessanten Zeitzeugen und Testimonials zum Thema „gesundes Altern“. „Rund um das Vergessen“ lautete der Titel der Vollversammlung, zu der als Ehrengäste Dr. Luis Durnwalder, Dr. Ettore Frangipane, Dr. Laura Piovesan Schütz, Dr. Brigitte Foppa und Martha Ebner geladen waren.

Höhepunkt der Kampagne war dann die Liveübertragung der Oper „Cendrillon“ von Jules Massenet aus der Metropolitan Opera in New York am 28.04.2018, die von ASAA eigens mittels einer spezifischen Gala mit Videoclip, Infostand und Umtrunk im Cineplexx Bozen begleitet wurde.

Web-Seite und neue Medien

Für die Gestaltung der ersten umfassenden ASAA-Internetseite über sämtliche Anliegen, Bedürfnisse und Möglichkeiten des Supports, die an Menschen mit Demenz sowie deren Familienangehörige gerichtet ist, werden laufend Beiträge benötigt, die in Abstimmung mit den Behörden im Lande, konkrete Aufklärung und Veranschaulichung verschiedener Themen im pflegerischen bzw. im ärztlichen Setting geben können. Aufgrund verschiedener gesetzlicher Vorgaben ist die Vereinigung ASAA verpflichtet, ihre Mitglieder und die Bevölkerung über juridische, ethische, klinische, verwaltungstechnische Prozeduren zu informieren, was verstärkt über aktuelle Berichterstattungen mit dazugehöriger Fotodokumentation sowie Bereitstellung hierfür notwendiger Informationen in den neuen Medien/sozialen Netzwerken, die immer mehr von den Familien genutzt werden, geschehen ist. Dazu gehörten Informationen über die Aktivitäten der Vereinigung und die Reaktionen der Medien, die regelmäßig mit eigenen Pressemitteilungen beliefert wurden.

Til Schweiger Ehrenmitglied

Präsident Seitz besuchte Til Schweiger am Set der Dreharbeiten für die englische Version seines berühmten Films „Honig im Kopf“- Head Full of Honey am Bozner Bahnhof und war beeindruckt, wie informiert und sensibel Schweiger auf die Probleme Demenzkranker eingeht. Spontan bot er ihm die Ehrenmitgliedschaft an und überreichte einige Materialien. Schweiger nahm mit Freuden an, betonte, wie wichtig gerade die Einbeziehung junger Leute ist und versprach, mit ASAA in Kontakt zu bleiben.

Angebote zur Veranstaltungsreihe “Bedürfnisse erkennen, erfassen und lösungsorientierte Hilfestellungen geben”

Immer mehr Patienten und Patientinnen werden zu Hause betreut. Bei Demenz-Betroffenen werden rund 70% aller Angesprochenen im familiären Umfeld oder über Hilfskräfte betreut. Oftmals bedeutet dies aber, erhebliche Investitionen im eigenen Umfeld tätigen zu müssen. Vor allem für die krankenpflegerische Behandlung müssen zu allererst architektonische Barrieren abgebaut werden. Gemäß klinischer Vorgaben in der Pflegeeinstufung müssen zudem viele Voraussetzungen geschaffen werden, damit häusliche Pflege adäquat machbar erscheint. Dies ist für die zitierten Familien mit nicht selten größeren Umbauarbeiten und Adaptierungen in der eigenen Wohnung verbunden.

Wie bereits im Vorjahr, wurden auch für 2018 spezifische Fachtagungen zum Thema  „Bessere Lebensqualität im Heim und zu Hause“ geplant sowie konkrete Beratungen von drei Fachleuten aus dem technischen Bereich, die betroffene Patienten und Familien über Möglichkeiten der Verbesserung ihres Alltags informierten. Eine solche fand am 5.12.2018 in Bozen statt („Vivere con la demenza“- Mit Demenz leben: Wissenschaftliche Erkenntnisse zu den typischen Symptomen bei Alzheimer und vaskulärer Demenz sowie über die gängigen Therapien).

Ein neues Angebot für Patienten und Interessenten, die einem Verdacht nachgehen wollten, war das Demenz-Screening samt psychologischer und juridischer Beratung, das vom  1.Oktober bis 19. November 2018 am ASAA-Hauptsitz durchgeführt wurde:An sechs aufeinander folgenden Montagen unterzogen geprüfte Psychologen Interessierte einer Testbatterie samt Gesprächen, woran sich dann jeweils in der Woche darauf die Beratung anschloss.

Außerdem wurde in Zusammenarbeit mit der Agentur CEDOCS eine Weiterbildung für einheimische und ausländische Hilfskräfte und Pflegende vorbereitet. Dieses innovative Angebot mit einem interessanten, vielseitigen Kursprogramm, das auf der Pressekonferenz am Welt-Alzheimer-Tag 21.9.2018 im Twenty vorgestellt wurde, fand als Pilotprojekt in der zweiten Jahreshälfte 2018 großen Anklang und wurde vom 20. 10. bis 6. 12. im Lauf von 14 Treffen (48 Stunden) durchgeführt. – Ein weiteres neues Projekt für 2018 war die Erprobung der Kunsttherapie für Patienten mit Alzheimer u.a. Demenzformen. Die erfahrene Kunsttherapeutin Rita Mentzel erarbeitete dazu spezifische Angebote, die im Zeitraum 13. bis 27.12. durchgeführt wurden und ebenfalls wiederholt werden sollen.

Aktivitäten in den Selbsthilfegruppen

In der Selbsthilfe wurden im Jahre 2018 die Selbsthilfegruppen in Bozen, Meran, Klausen und Sterzing gestärkt. Es wurde zudem mitgeholfen, die Selbsthilfegruppe in Innichen aufzubauen.

Besondere Anstrengungen wurden unternommen, die freiwilligen MitarbeiterInnen vor Ort weiter zu schulen und sie in ihrer Beratertätigkeit zu perfektionieren. Im Lauf des Jahres kamen auf lokale Initiativen hin neue Gruppen in St. Martin in Passeier und in Schlanders dazu. – Die Koordinatorinnen der SHG Klausen, Anna Fink und Alexandra Kaiser, nahmen die langwierige Ausbildung zu Validationslehrerinnen auf sich, die nicht nur ihrer eigenen Gruppe, sondern auch den anderen Gruppen im Lande durch gezielte Referate zugutekommen werden.

Der neue Fachbeirat

Wie gerade bei der Klausur am 1.6. 2018 angemerkt,, wünschten sich die aktiven Mitglieder Information und Unterstützung von Fachleuten, was durch den bisherigen wissenschaftlichen Beirat leider nur ungenügend erfolgte. Mittels vielfältiger Werbung und Netzwerkarbeit konnte ein neuer Fachbeirat gesucht und gefunden werden. Insgesamt 24 Fachleute verschiedenster Bereiche fanden sich gern bereit, bei ASAA mitzuarbeiten und die Vereinigung durch ihre Erfahrungen und ihr Wissen zu unterstützen. Am 24. 8. 2018 wurde der Fachbeirat bei einem Treffen im Magdalenerhof eingeführt, mit Infomaterialien versorgt und vorgestellt.

Vorarbeiten zur allgemeinen Sensibilisierung

ASAA erwarb einen „Dementia Care Parcours“ aus Deutschland, der anhand spezifischer Etappen auf die alltäglichen Schwierigkeiten von Menschen mit Gedächtnisstörungen hinweist. Die Versuchsanordnungen sind so angelegt, dass Gesunde sich in die Situation von Kranken hineinversetzen können, weil sie an vermeintlich einfachen Aufgaben scheitern. Die Wiener Fachfrau Monika Kripp erläuterte den aktiven Mitgliedern in einem eigenen Seminar in Terlan (23.10.), wie die komplizierten Stationen zu bedienen und zu verwenden sind. ASAA wird diesen Parcours mit Impulsreferaten landesweit anbieten. Die Demenzfreundlichkeit von Südtiroler Gemeinden soll dabei getestet und gefördert werden.

Grüne Nummer

Seit dem 1. März 2017 ist die Grüne Nummer der ASAA 800 660561 aktiv und antwortet täglich von Montag bis Freitag zwischen 9 Uhr und 19 Uhr auf alle Anrufe aus der Bevölkerung, die sich auf unterschiedliche Fragestellungen rund um die Demenz beziehen. Diese Dienstleistung ist auch im Jahr 2018 angeboten worden, zusätzlich zum Sorgentelefon, das wie bisher am Hauptsitz in Bozen an drei Tagen der Woche besetzt ist und von aktiven Mitgliedern betreut wird (MO-MI-FR von 17 bis 19 Uhr).

Der Präsident
Dr. Ulrich Seitz

2017

Tätigkeitsbericht für das Jahr 2017

Projekt „Schule und Demenz“

Gemeinsam mit den Berufsschulen für Handwerk, Handel und Tourismus in Schlanders, Laas und Meran wurde im Jahre 2017 ein einzigartiges künstlerisches Projekt in mehreren Etappen unter dem Titel „Zeichen setzen – dare segni – giving signals“ entwickelt. Dabei wurden Studenten, Menschen mit Demenz wie auch Nicht-Betroffene eingebunden, um gemeinsam mittels kreativer Arbeiten gegen das Tabu der Vereinsamung und die Hemmschwelle, sich Alzheimer bzw. anderen Demenzformen zu nähern, vorzugehen.

Das Projekt wurde von den Künstlern Benno Simma und Eva Kuen fachlich begleitet und wird an der Biennale 2018 in Venedig (wahrscheinlich im September 2018) vorgestellt.

Das Vorhaben war in mehrere Phasen unterteilt. Im ersten Teil wurden von Steinmetzen einige Arbeiten aus Marmor und Metall entwickelt; der zweite Teil bestand hingegen in der Ausarbeitung des Theatertextes „Der verlorene Schlüssel“ unter der professionellen Anleitung des „Impro-Theaters“ der „Carambolage“, wobei Fachschülerinnen sich überlegten, wie man die Demenz-Thematik älteren wie auch jüngeren Menschen in der Gesellschaft näher bringt.

Es fanden zwei für Bevölkerung und Interessierte zugängliche Präsentationen statt, und zwar am 07.04.2017 in Laas und am 12.06.2017 in Meran.

Initiative „Körperliche Bewegung“

Bei diesem Projekt geht es darum, dass auf der Grundlage der Erfahrungswerte der vergangenen Jahre, gemeinsam mit dem akkreditierten Anbieter in der Bewegungstherapie, nämlich der Vereinigung „UISP“/Landessektion Südtirol, spezifische Angebote im Bewegungsbereich für Menschen mit Demenz und vor allem deren Angehörige organisiert werden. Vor allem die Stärkung der Wirbelsäule und des gesamten Bewegungsapparats stellt hier einen Schwerpunkt dar, sowie Entspannungsübungen und ein spezifisches Training, um den kontinuierlichen Herausforderungen in der Hauspflege bzw. bei der Betreuung von Menschen mit chronischen Beschwerden aufgrund ihrer Demenzerkrankung besser gewachsen zu sein.

Die Kurse fanden bis Ende Mai 2017 statt. Sie waren nur auf die Landeshauptstadt Bozen beschränkt. Im Jahre 2018 sollten sie bei entsprechender Nachfrage ausgedehnt werden. Leiterin der Einheiten war Frau Dr. Barbara Sartoni. Sie arbeitet sehr eng mit dem Departement für Physikalische Rehabilitation im Südtiroler Sanitätsbetrieb zusammen, das derzeit von Primar Dr. Peter Zelger vom Krankenhaus Bozen geleitet wird. Fachlich in das Projekt sind ebenso die Primare Dr. Claudia Meinecke und Dr. Christian Wenter (Meran) und der ehemalige Sanitätskoordinator im Gesundheitsbezirk Bozen, Dr. Günther Donà einbezogen.

Infokampagne zur Sensibilisierung  für die „5 Promille“ und „Mitgliederaktion“

Dieses Vorhaben umfasste eine Infokampagne zur Sensibilisierung der Bevölkerung für die Bereitschaft bei der MwSt.- Erklärung auch für ASAA einen kleinen Beitrag zu leisten.

Durch gezielte Infokampagnen landesweit wurde es möglich, die Bekanntheit von ASAA – Alzheimer Südtirol Alto Adige zu steigern. Es konnte für Interessierte in der Selbsthilfe geworben werden. Menschen also, die sich im Volontariat einbringen und mithelfen möchten, Informationen über Krankheit, Therapie, Pflegesicherung und Netzwerke landesweit weiter zu geben.

Bei dieser Kampagne wurden auch die Angebote des öffentlichen Gesundheitsdienstes erläutert und auf Möglichkeiten einer engeren Zusammenarbeit zwischen der aktiven Selbsthilfe und den öffentlichen Gesundheits- und Sozialdiensten verwiesen.

Neue Web-Seite und neue Medien

Für die Gestaltung des ersten umfassenden Internetauftritts über sämtliche Anliegen, Bedürfnisse und Möglichkeiten des Supports, der an Menschen mit Demenz sowie deren Familienangehörige gerichtet ist, werden Beiträge benötigt, die in Abstimmung mit den Behörden im Lande, konkrete Aufklärung und Veranschaulichung verschiedener Themen im pflegerischen bzw. im ärztlichen Setting geben. Die neue Webseite wurde anlässlich einer Pressekonferenz am 27.01. vorgestellt.

Aufgrund verschiedener gesetzlicher Vorgaben ist die Vereinigung ASAA verpflichtet, ihre Mitglieder und die Bevölkerung über juridische, ethische, klinische, verwaltungstechnische Prozeduren zu informieren, was zusehends über aktuelle Berichterstattungen mit dazugehöriger Fotodokumentation sowie Bereitstellung hierfür notwendiger Informationen in den neuen Medien/sozialen Netzwerken, die verstärkt von den Familien genutzt werden, geschehen wird.

Infomaterial für die Allgemeinmedizin und die Bevölkerung – gezielte Aufklärungsveranstaltungen

ASAA organisierte über das ganze Jahr hinweg Informationsabende für die Bevölkerung.

Diese haben im Jahre 2017 in Vilpian, Lana. St. Pauls/Eppan, in Piccolein/Gadertal, im Sprengel Don Bosco in Bozen, in Villnöss und Innichen stattgefunden.

Auch für diese Gelegenheiten werden handlich gut verwendbare Infomaterialen in den verschiedenen Landessprachen vorbereitet. So übernahm die Vereinigung die deutsche Übersetzung des Handbuches zu Demenz und spezifischen Fragen rund um Alzheimer (Bianchetti/Trabucchi), stellte sie bei mehreren Gelegenheiten vor und verteilte sie.

Des Weiteren wurde ein ganz spezieller, wichtiger neuer Ratgeber für Interessierte mit dem Titel „Gedächtnisstörungen vorbeugen“, der in Kooperation mit der Freien Universität von Bozen und dem ehemaligen ASAA-Vorstandsmitglied, Dr. Barbara Plagg, entstand, gedruckt. Dieses Booklet gibt nützliche Alltagstipps und Infos zur Forschung und zu klinischen Problemstellungen.

Veranstaltungsreihe „percezione e stimoli sensoriali“ (Wahrnehmung und Anregung der Sinne)

Immer mehr Patienten und Patientinnen werden zu Hause betreut. Bei Demenz-Betroffenen werden rund 70% aller Angesprochenen im familiären Umfeld oder über Hilfskräfte betreut. Oftmals bedeutet dies aber, erhebliche Investitionen im eigenen Umfeld tätigen zu müssen. Vor allem für die krankenpflegerische Behandlung müssen zu allererst architektonische Barrieren abgebaut werden. Gemäß klinischer Vorgaben in der Pflegeeinstufung müssen zudem viele Voraussetzungen geschaffen werden, damit häusliche Pflege adäquat machbar erscheint. Dies ist für die zitierten Familien mit nicht selten größeren Umbauten und Adaptierungen in der eigenen Wohnung verbunden. Über alle konkreten Möglichkeiten der finanziellen, pflegerischen, architektonischen, ärztlichen und betreuerischen Maßnahmen hat ASAA bei gezielten Veranstaltungen im Jahre 2017 Aufschluss gegeben.

Zwei wichtige Termine in Bozen waren dabei der 10.03.2017 mit einer Tagung zu „Mehr Lebensqualität zu Hause“ und der 17.11.2017, bei dem „Depression und Demenz“ mit anerkannten Fachleuten thematisiert wurde.

Die erste Veranstaltung wurde von Architekt Dr. Loris Alberghini, der selbst übergangsweise ASAA vorstand, koordiniert. Zu dieser ganztägigen Veranstaltung waren Fachleute aus den verschiedenen involvierten Fachgebieten (Ärzteschaft inklusive Allgemeinmedizin, Krankenpflege, Ergotherapie, Logopädie, Gesundheits- und Sozialsprengel, Rechtsmedizin, Hilfsmittel, Apotheken usw.) involviert. Bei dieser Gelegenheit gaben ebenso Experten der Universität und der EURAC auf dem Gebiet der chronischen Erkrankungen Auskunft über neueste Erkenntnisse in der Wahrnehmung von Einflüssen wie Licht, Energie und Geräusche, die den Patienten-Alltag bei mehrfach auftretenden schwerwiegenden Pathologien verbessern bzw. erleichtern können.

Am 17.11.2017 wurde hingegen die Komplexität der Betreuung im Falle von Demenz und Depression mit Psychiatern, direkt Betroffenen sowie mit einem Runden Tisch von Medienvertretern eingehend beleuchtet. Diese erfolgreiche Tagung fand in bester Zusammenarbeit mit dem Verein „Ariadne“, der sich für die Belange von Angehörigen und Freunden psychisch Kranker einsetzt, sowie mit der italienischen Weiterbildungsvereinigung „Cedocs“ statt.

Fotodokumentation und Fotoausstellung

Aufbauend auf den landesweit positiven Rückmeldungen zur 1. Wanderausstellung der Vereinigung ASAA, die in den Jahren 2012-2016 Fotografien zum Thema Demenz unter dem Titel „Augenblicke – momenti“ organisierte, wurde dieser Weg 2017 mit einer weiteren Veranstaltungsreihe fortgesetzt. Für mehrere Wochen war die Wanderausstellung in St. Pauls und in Piccolein zu sehen (Bruneck?).

Ausbildung zur zertifizierten Beratertätigkeit und Aktivitäten in den Selbsthilfegruppen

Die Vereinigung ASAA wird als zweite Vereinigung überhaupt im Südtiroler Gesundheitswesen eine Ausbildung zur zertifizierten Beratertätigkeit anstreben. Den Auftakt machte ASAA mit Prof. Jörg Rainals aus Hamburg im Februar 2017. Diese Fortbildung soll im Jahre 2018 fortgesetzt werden. Der angestrebte Nachweis befähigt dann aufgrund eines entsprechenden anerkannten Zertifikats dazu, professionelle Selbsthilfe und spezifisches „Case-Management“ in enger Absprache mit den öffentlichen Behörden im Lande zu betreiben. Die Ausbildung ist sehr aufwändig und überprüft die Lern- und Lehrinhalte.

In der Selbsthilfe wurden die Selbsthilfegruppen aus Bozen, Meran, Klausen und Sterzing gestärkt. Zudem wurde eine neue Selbsthilfegruppe in Innichen aufgebaut.

Die Selbsthilfe und persönliche Beratung für die interessierte Bevölkerung und für Familien wird in Bozen (während der Bürozeiten) und auch regelmäßig in den anderen Landesteilen (zumindest 1-2 Mal monatlich) angeboten, sei es über Einzelsettings wie auch in der Gruppe.

Neben diesen intensiven Tätigkeiten hat sich die Alzheimervereinigung Südtirol an verschiedensten Landesarbeitsgruppen zur klinischen Reform, zur Demenzbetreuung (Landesdemenzplan) und regelmäßig monatlich am Senioren-Netzwerk „Rete Anziani aktiv beteiligt. Außerdem wurde ein reger Austausch mit dem Landesverband für Sozialberufe gepflegt.

Welt-Alzheimer-Tag 2017

Zum Welt-Alzheimer-Tag am 21.09.2017 fand im Foyer des Einkaufszentrums Twenty in Bozen eine Sensibilisierung zum Thema „Gedächtnisstörungen und Demenz“ statt, verbunden mit einem Kabarett-Abend mit dem bekannten Schauspieler Thomas Hochkofler.

Grüne Nummer

Seit dem 1. März 2017 ist die Grüne Nummer der ASAA 800660561 aktiv und antwortet täglich von Montag bis Freitag zwischen 9 Uhr und 19 Uhr auf alle Anrufe aus der Bevölkerung, die sich auf unterschiedlichste Fragestellungen rund um die Demenz beziehen.

Der Präsident
Dr. Ulrich Seitz

2016

Letzte Etappe der Foto-Wanderausstellung im Krankenhaus Schlanders, Thema „Augenblicke“ (01. März – 08. April) Begleitveranstaltung mit Diskussion am 09. März 2016 (12.00 Uhr), in Anwesenheit der Landesrätin Frau Dr. Martha Stocker

Nun haben die beeindruckenden Bilder von Manuela Tessaro und Alberto Franceschi ihre siebte und letzte Etappe erreicht. Bei einem Treffen mit Landesrätin Martha Stocker erklärte der ASAA-Präsident Prof. Marco Trabucchi, dass die Veranstalter darüber informieren wollen, wie sich die Kranken fühlen, um verständlich zu machen, was in ihnen vorgeht – was Bilder gezielt und einprägsam vermitteln können.
Andererseits kommen in der Ausstellung auch Angehörige und Betreuer/innen zu Wort, deren Botschaften zum Nachdenken und Beherzigen anregen sollen. Eindringlich betonte Trabucchi, die Würde der Patienten müsse immer gewahrt bleiben; die Krankheit sei weder ansteckend noch gefährlich, daher dürfe sich niemand ihrer schämen und die Kranken isolieren.
Der Plan der Landesrätin, Südtirol als „demenzfreundliche Provinz“ in den nationalen Demenzplan einzubringen, sei gerade angesichts der demografischen Entwicklung weitsichtig gedacht. In diesem Zusammenhang erinnerte er daran, dass im Juni in Meran ein Kongress darüber stattfindet. Die Landesrätin dankte der Vereinigung für ihre Unterstützung und sagte weitere Bemühungen zu. Koordinator Dr. Günther Donà übergab ihr eine Wunschliste, die als Richtlinie für die zukünftige Tätigkeit auf diesem heiklen Gebiet Beachtung finden sollte.
Die Vereinigung Alzheimer Südtirol Alto Adige plant, die Exponate an weitere Institutionen zu verleihen und in Form einer Broschüre herauszugeben.

Gottesdienst Barmherzigkeit

Besonders für Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung und Demenz, Angehörige, Pflegekräfte und ehrenamtliche Begleiter.
Am Donnerstag, 17. März 2016, um 15.00 Uhr in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt, Meran.

Mitglieder-Versammlung mit Wahl des Vorstandes
Samstag, 02. Juli 2016, um 10.30 Uhr am ASAA-Sitz in Bozen

Informationsveranstaltung zum Welt-Alzheimer-Tag 2016
Motto: Gut beraten und informiert
Samstag, 17. September 2016, 9.00 – 13.00 Uhr
Museion Bozen, Piero-Siena-Platz 1

Die Wanderausstellung Augenblicke? weckt großes Interesse und wird weitergereicht:
Zwei weitere Etappen ergeben sich zuerst in Terlan, im Rahmen der Aktionswochen 25 Jahre Pilsenhof , mit Vorträgen (01. – 16. Oktober), danach in Bruneck, Sozial- und Gesundheitssprengel (26. Oktober – 25. November).

2015

Fortsetzung der Foto-Wanderausstellung in den Krankenhäusern von Sterzing
(Eröffnung 23. Februar) und Innichen (Eröffnung 13. August ): „Die Verantwortung zu handeln“

Theater Ostern

Aufgrund der großen Nachfrage vom letzten September, als auch die Zusatztermine für die vielen Interessierten nicht mehr ausreichten, nehmen wir das erfolgreiche Theaterprojekt mit der Spielgemeinschaft Vintl-Weitental wieder auf: „Wege mit dir“ von Daniel Call (samt Ausstellung der Bilder von Margareta Kiem) um Ostern in Eppan, Lanserhaus, und zwar am 26. März, 01., 06., 09. und 10. April (jeweils 20.00 Uhr). Einführungsvortrag von Dr. Christian Wenter am 26. März., 01. und 10. April (19.00 Uhr).

Event zum Alzheimer-Monat September

„Bühne frei für Alzheimer“ mit Musik, Kurzbeiträgen, Lesungen, Erfahrungsberichten im Stadttheater Gries

Zum diesjährigen Welt-Alzheimer-Monat September, für den das internationale Motto „Vergiss mich nicht“ ausgerufen wurde, sollen die vielfältigenAspekte der Krankheit und des Umgangs mit ihr durch wissenschaftliche Kurzbeiträge, Lesungen aus einschlägiger Literatur und Erfahrungsberichte dargestellt werden. Wir haben deshalb ein abwechslungsreiches zweisprachiges Programm geplant, das Anregungen, Informationen und Gedanken zur Krankheit des Jahrhunderts bieten und aufzeigen soll, dass und wie es möglich ist, besser mit ihr zu leben.

Bühne frei für Alzheimer

Regie, Bühne und Inszenierung dieses Programms haben wir Andrea Brandalise anvertraut, dem Regisseur und Direktionsassistenten am Teatro Stabile, der uns auch mit seiner Musikgruppe 4e42 aus Trient und den beiden Bozner Schauspielern Karoline Comarella und Paolo Grossi tatkräftig unterstützt. An ihn und an die Gemeinde Bozen, die uns das Grieser Stadttheater zur Verfügung gestellt, die Schutzherrschaft übernommen und über die Referate Kultur und Soziales Beiträge gewährt hat, sowie an die Autorinnen der Erfahrungsberichte geht unser besonderer Dank.

Stadttheater Gries/Bozen – Samstag, 19. September 2015 17.00 Uhr

Weihnachtsandacht mit Domdekan Holzer und Kanonikus Noisternigg
(29. Dezember, 14.30 Uhr) für Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen (Demenz),
ihre Angehörigen, ihre Betreuer und die Gemeinschaft der Bürger.

2014

Sensibilisierungskampagne zum Thema „Demenz“:
Fotografie-Wanderausstellung

ASAA und die Landesabteilung Gesundheitswesen organisieren eine Wanderausstellung mit Fotodokumentation, die in den kommenden Monaten in den Krankenhäusern des Landes gezeigt wird, um die Aufmerksamkeit auf die Probleme und Bedürfnisse der Menschen mit kognitiven Störungen (Demenz) und ihrer Familien zu lenken. Die Zahl der Demenzkranken nimmt infolge der höheren Lebenserwartung weltweit kontinuierlich zu. Ihre Versorgung stellt daher eine immer größere Herausforderung für das Gesundheits- und Sozialwesen dar. Gegenwärtig sind in Südtirol ca. 10.000 Menschen davon betroffen und jedes Jahr kommen ca. 1.000 Neuerkankungen hinzu.
Obwohl es bisher keine Heilungsmöglichkeiten gibt, ist eine frühe Diagnose durch qualifiziertes Fachpersonal wichtig, um rechtzeitig Behandlungs- und Pflegeangebote sowie Unterstützungsmöglichkeiten für die betroffenen Familien zu nutzen. In der Regel übernehmen die nächsten Angehörigen die Betreuung und Pflege der an Demenz erkrankten Menschen, aber häufig wird auch eine Aufnahme in eine Dauerpflegeeinrichtung notwendig, wenn ein Wohnen in den eigenen vier Wänden nicht mehr möglich ist. Eine wichtige Aufgabe der Gesundheitspolitik ist es daher, die entstehenden psychischen, physischen, finanziellen und sozialen Belastungen der Pflegenden aufzufangen.

Die Fotografie kann Lebens- und Krankheitszustände besser als andere Medien kommunizieren. Ziel ist es, dadurch Aufmerksamkeit und Sensibilität gegenüber den Problemen derer zu erhöhen, die an Demenz leiden. In jeder der vier Ausstellungsstationen (Meran, Bruneck, Bozen, Brixen) wird ein besonderer Aspekt der Krankheit hervorgehoben.

Event zum Welt-Alzheimer-Tag 2014:
Theateraufführungen Franzensfeste

„Wege mit dir“: Was bleibt von der Liebe, wenn die Krankheit alles verändert?
Anna und Kaspar erzählen in Zeitsprüngen von ihrer Begegnung und ihrer Liebe.
Sie haben beide eine gescheiterte Beziehung hinter sich und erwachsene Kinder, gehen also vorsichtig miteinander um. Nun beschließen sie gerade dann zu heiraten, als sich eine Krankheit ankündigt, die ihre gemeinsame Zukunft überschattet. Wie sie ihre neue Situation erleben und wie diese Erfahrung ihre Gefühle bestimmt, wird realitätsnah und bewegend geschildert.

Das Thema Demenz ist so aktuell und brisant, dass sich seit Jahren viele Autoren in Romanen, Filmen und Theaterstücken damit befassen. Deshalb wollte auch die Spielgemeinschaft Vintl/Weitental, die sich regelmäßig mit ernsten Stoffen auseinander setzt, ein solches Stück aufgreifen. Daniel Call, u.a. als Kritiker des „Berliner Kurier“ bekannt, hat die Krankheit und ihre Auswirkungen bei seinem eigenen Vater miterlebt. Daher beschönigt er nichts, zeigt die Defizite und Verhaltensänderungen beim Betroffenen selbst ebenso wie die Anforderungen, die diese Krankheit an die Angehörigen stellt.

Die Spielgemeinschaft hat sich in der Vorbereitungsphase bei Alzheimer Südtirol Alto Adige ASAA Beratung und Unterstützung geholt. Als gemeinsames Projekt, das wir auch mit Vorträgen, Info-Veranstaltungen und einer Ausstellung ergänzen, wird das Stück in den Wochen um den Welt-Alzheimer-Tag 21. September 2014 auf der Franzensfeste aufgeführt (s.Ankündigung/Kalender).

Margarete Kiem

Demenz und Spiritualität: Weihnachtsfeier mit Bischof Ivo Muser

ASAA hat mit Bischof Ivo Muser vereinbart, eine für Südtirol neue Initiative ins Leben zu rufen: Einen Gottesdienst, der Demenz kranken samt ihren Angehörigen, Betreuer/innen und allen Interessierten in Südtirol offen stehen soll. Da sich die Kranken oft überraschend präzise an die in Kindheit und Jugend erlernten, lieb gewonnenen Bräuche erinnern, zu denen in erster Linie Gesänge, Gesten und Gebete gehören, ist das Weihnachtsfest von seinem Inhalt und seiner Atmosphäre her sicher der idealste Zeitpunkt, diese Erinnerungen auf emotionaler Ebene aufzufrischen. Außerdem sollen dadurch die Patienten und ihre Familien aus der Isolati- on der Krankheit in die Gemeinschaft zurückgeführt und die Allgemeinheit für die Situation der Betroffenen sensibilisiert werden.

Die gemeinsame, die Sprachgruppen übergreifende Weihnachtsfeier mit Bischof Ivo Muser findet zum ersten Mal überhaupt in Bozen statt und zwar am Freitag, den 19. Dezember, um 16.00 Uhr im Bozner Dom
(Anmeldung bis spätestens 15. Dezember unter Tel. Nr. 0471/ 97 60 38).

2013

16. März 
Vollversammlung mit Wahl des Vorstands, der am 12. April Prof. Dr. Marco Trabucchi zum Präsidenten, Dr. Günther Donà zum Koordinator wählt.

Pressekonferenz in Margreid

4. September
s. Artikel und Foto „Bauer Polos Vermächtnis an uns“ (Dolomiten, 05. September)

Dr. Günther Donà und Prof. Marco Trabucchi

Initiativen zum Welt-Alzheimer-Tag 21. September

20. September
Bozen: Pressekonferenz zur Filmwoche und Initiativen zum 21. September

Filmwoche „Silbergrau mit Farben“

24. September – 01. Oktober
Erstmals werden die zwei Gedenkdaten, der Welt-Alzheimer-Tag am 21. September und der Tag der Senioren am 01. Oktober durch eine gemeinsame Veranstaltung zusammengefasst. Alzheimer Südtirol Alto Adige ASAA und der Verband der Seniorenwohnheime Südtirols VDS bieten in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Bildungszentrum und dem Filmclub die Filmreihe „Silbergrau mit Farben – Kino und Alter“ an.

Foto: v.l. Programmleiter Raimund Obkircher, VdS-Direktor Oswald Mair, ASAA-Pressesprecherin Edith Moroder, VdS-Präsident Nobert Bertignoll

Zusätzliche Veranstaltungen

20. September Neumarkt
Vortrag Prof. Trabucchi „Voraussetzungen für die Verwirklichung einer „Dementen-freundlichen Gemeinde“

21. September
Vormittag ASAA-Stand in Neumarkt mit Beratungsangebot, am Nachmittag Vorträge Prof. Trabucchi und Dr. Wenter in Meran, Filmvorführung „Amour“ von M.Haneke.

Foto, v.l. Bürgermeister Horst Pichler,VdS- Präsident Norbert Bertignoll, Dr. Günther Donà, Prof. Marco Trabucchi

Pflege-Forum Südtirol

Das Pflege-Forum Südtirol stellt sich vor (Forum Brixen, 22. November)
Für ein anderes Denken in der Altenpflege setzt sich das Pflege-Forum Alpbach seit vielen Jahren mit Erfolg ein. Mit Unterstützung des Südtiroler Bildungszentrums und der Vereinigung Alzheimer Südtirol Alto Adige wollte es nun auch hierzulande als „Pflege-Forum Südtirol“ Fuß fassen und sich mit einer Tagung für Interessierte im Forum Brixen vorstellen.

Foto v.l.: Anna Voglreiter, Erich Schützendorf, Helga Stabentheiner, Anton Stabentheiner.

2012

Welt-Alzheimer-Tag 2012

21. September
Motto „Zusammen leben – Vivere insieme“
ASAA ist mit einem Infostand und Beratungsangeboten am Universitätsplatz in Bozen (10.00 – 18.00 Uhr).

Seminar„Validation“ mit Naomi Feil

25. Mai
ASAA ist es in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Bildungszentrum, dem Verband für Seniorenwohnheime und dem Pflege-Forum Alpbach gelungen, die Begründerin der „Validation“ nach Bozen zu holen: Naomi Feil hielt am 25. Mai ein Einführungsseminar in ihre Validationsmethode. Sie erklärte, wie wir die Lebenswirklichkeit eines alten,
verwirrten Menschen besser verstehen lernen und uns auf sie einstellen können.
Damit die Kommunikation nicht abreißt, auch wenn die sprachliche abhanden kommt.

Naomi Feil

2011

Vortrag und Seminar

Sprache und Demenz mit Prof. Dr. habil. Jürgen Steiner
(24. – 25. März Brixen, Cusanus-Akademie)

Was sollten Angehörige wissen, was können sie tun? Mit welchen auf die Sprache bezogenen Ressourcen können wir bei Demenzpatienten rechnen? Was kann man bei beginnender, was bei fortgeschrittener Demenz tun, um sprachlich-kommunikative Aktivität aufrecht zu erhalten? Wie kann der sprachgesunde Gesprächspartner mehr Verantwortung in Gesprächen übernehmen? Wie fördert man demente Menschen, ohne sie zu überfordern? Was sollten pflegende Angehörige bei der Kommunikation mit ihnen beachten? Was können sie tun, damit Gesprächssituationen nicht zu Resignation, sondern zu einer positiven Erfahrung von Kompetenz bei Betroffenen führen?

Einladung zum Vortrag und Seminar „Sprache und Demenz“

Der unerwartete Tod unserer Präsidentin am 08. Juni bedeutet einen schweren Verlust für den Verein. Die Mitglieder sind sich jedoch einig im Entschluss, alle von und mit Inge geplanten Projekte weiterzutragen und in ihrem Sinne zu verwirklichen.

Die Aufgaben des Präsidenten übernimmt einstweilig der Stellvertreter Dr. Arch. Loris Alberghini.

ASAA-Projekt zum Welt-Alzheimer-Tag 2011

Demenz – Kunst – Kreativität: Wege aus dem Labyrinth
Zum Welt-Alzheimer-Tag am 21. September 2011 präsentiert Alzheimer Südtirol Alto Adige ASAA ein Projekt, das die Rolle der Kunsttherapie bei Demenz in den Mittelpunkt stellt (Museion, 21. September)

Die Kunsttherapie ist eine nicht-medikamentöse Behandlungsmethode, die mithilft, Fähigkeiten zu reaktivieren und dadurch Betroffenen und ihren Familien eine bessere Lebensqualität ermöglicht. Zur Eröffnung sprechen der Rektor der Freien Universität Bozen, Prof. Walter Lorenz zum Thema „Kunst – Krankheit – Gesellschaft“ und der Ordinarius für Neuropsychopharmakologie der Universität Tor Vergata Rom, Prof. Marco Trabucchi zum Thema Demenz-Kunst-Kreativität. Anschließend gibt Ergotherapeutin Verena von Egitz Einblick in die Kreativ-Therapie bei Demenz.

Als konkretes Beispiel werden Arbeiten der Patientin Margareta Gratz-Kiem (St. Lorenzen) gezeigt. Die Ausstellung bleibt im Souterrain des Museions bis 25. September 2011 zugänglich (Öffnungszeiten täglich 10.00 – 18.00 Uhr, Donnerstags bis 22.00 Uhr).

ASAA widmet diese Veranstaltung dem Gedenken seiner vor kurzem verstorbenen Präsidentin Dr. Ingeborg Bauer Polo, deren Botschaft der Verein weiter trägt.

Foto: (v.l.) Ergotherapeutin Verena von Egitz, Uni-Rektor Prof. Walter Lorenz, Prof. MarcoTrabucchi, ASAA-Pressesprecherin Edith Moroder, ASAA-Vizepräsident Loris Alberghini – Foto „Dolomiten“/Flora Brugger

2010

Symposion Dementiacare

26. – 27. Mai
Was brauchen demenzkranke Menschen und deren Angehörige? (EURAC)
Runder Tisch mit Impulsreferat von Irene Müller und Moderation von E. Daum, mit Massimo Riva, Ingeborg Bauer Polo, Peter Michaeler, Paolo Zenatti, Karin Pörnbacher, Karl Tragust.

Welt-Alzheimer-Tag : Vorstellung des neuen Vereinssitzes

20. – 21. September
Im Sommer 2010 ging ein Herzenswunsch in Erfüllung: ASAA bekam ein eigenes Büro zugewiesen. In Bozen, im gemeindeeigenen Altmann-Haus am Grieser Platz, in dem seit vielen Jahren auch die Selbsthilfegruppe ihren Angehörigentreff abhält, verfügen wir nun über zwei Räume im Dachgeschoss.

20. September
Einweihungsfeier
mit Lokalaugenschein im Beisein der Stadträte Patrizia Trincanato und Mauro Randi sowie Vizebürgermeister Klaus Ladinser und Ulrich Seitz vom Landesamt für Gesundheit (Foto).

Am 21. September, dem Welt-Alzheimer-Tag, wurde die Öffentlichkeit mit zwei Ständen (am Grieser Platz und am Don-Bosco-Platz) auf die Vereinigung und ihre Angebote hingewiesen; Interessierte konnten die Büroräume besichtigen. Seit diesem Termin sind nun die Öffnungszeiten mit Telefon- und Bibliotheksdienst vervielfacht:
Montag – Mittwoch – Freitag von 17.00 bis 19.00 Uhr: 0471 051 951 (neue Nummer!)

Fortbildung

05. – 06. Oktober
Eine Gruppe von Mitgliedern – Brigitte Hager Strobele, Helga Koler, Helga Meister, Martina Kosta, Christine Bologna, Edith Moroder – besucht das zweitägige Seminar über Validation mit Naomi Feil (Fotos), der Begründerin der Methode, in Wattens/Tirol.

2009

Alzheimer – gestern, heute, morgen

Das Jahr steht im Zeichen der Feier zum 10-jährigen Bestehen des Vereins, die am 23. Mai 2009 auf Schloss Maretsch begangen wird: Alzheimer – gestern, heute, morgen;

19. – 21. September
Veranstaltungen zum Welt-Alzheimer-Tag mit Vorträgen und Konzert A.S.A.A. veranstaltet am Samstag, 19. September um 20.00 Uhr einen Abend in Bozen, Auditorium „Lucio Battisti“ (St. Gertraudstr. 3):
Grußworte der ASAA-Präsidentin, Vortrag von Dr. Albert March, Primar der Geriatrie Bozen: „Alzheimer, der Stand der Wissenschaft heute“

Konzert mit Stefano Mascheroni: „Musik und Solidarität“

08. November
Eine Gruppe von Mitgliedern besucht das Altenheim „Zum Guten Hirten“ in Hall/Tirol

11. Dezember
Abendvortrag zum Thema „Demenz“: Informationsveranstaltung für betroffene Angehörige und Interessierte und am 12. Dezember Tagung für Fachkräfte des Gesundheits- und Sozialwesens (Cusanus Akademie Brixen, ganztägig)

2008

Welt-Alzheimer-Tag 21. September

Präsentation der Broschüre „Diagnose Alzheimer: was nun?“
Anlässlich des Welt-Alzheimer-Tages stellt ASAA einen kleinen Ratgeber vor, der als Erstinformation den Angehörigen nach der Diagnose in den Pflegealltag hinein helfen soll.

Besuch des 3. Wiener Alzheimertages

(22. November: Eva Dander, Christine Bologna-Ohnewein, Edith Moroder).

Präsentation im Presseamt der Gemeinde Bozen

2007

22. Mai
Vorstellung der Anlaufstelle in Brixen mit Dr. Eva Dander.

21. September
Konzert zum Alzheimertag mit Stefano Mascheroni im Cristallo-Theater in Bozen.

Dr. Eva Dander

2006

Teilnahme am Alzheimer-Weltkongress in Berlin

11. Februar
Dr. Donà wird zum Sanitätsdirektor ernannt und legt die Präsidentschaft zurück. Bei der Vollversammlung bzw. Vorstandssitzung wird Ingeborg Bauer Polo zur neuen Präsidentin, Dr. Donà zum Ehrenpräsidenten ernannt.

29. Mai
Vorstellung des beim Athesia-Verlag erschienenen Buches „Im Treibsand – Leben mit Demenz“ von Dr. Edith Moroder (ASAA-Mitglied und Pressereferentin).

Einrichtung der Webseite www.asaa.it
Gesuch an die Stiftung Sparkasse um Unterstützung bei Errichtung einer Rooming-in-Einrichtung

Mitarbeit am Ausbildungsprojekt „Life Assistance in Aging“ der Lessinghochschule Meran.

Erarbeitung, Druck und Verteilung weiterer Informationsblätter.

(v.l.) Chiara Coser, Silvano Perugini, Inge Bauer Polo, Hilde Pernter Schaller, Edith Heidegger Moroder, Helga Bauer Koler, Sieglinde Girardi Mitterer, Loris Alberghini, Dr. Christian Wenter, Dr. Albert March

2005

Erarbeitung, Druck und Verteilung weiterer Informationsblätter.

2004

Mitarbeit am Ausbildungsprojekt „Life Assistance in Aging“ der Lessinghochschule Meran.

Erarbeitung, Druck und Verteilung weiterer Informationsblätter.

2003

Einrichtung des ersten Stammtisches für Angehörige in Bozen (zuerst vier Mal im Jahr, dann monatlich) 1. Treffen am 30. Juni mit 10 Personen.

Sponsoring des Films „Großeltern“ von Nicole Scherg (Filmschule Zelig), der auch internationale Anerkennung erfährt.

26. September
Besuch im Alzheimer Therapiezentrum in Bad Aibling.

28. November
Tagung „Mit Alzheimer, aber nicht allein“

2002

04. Oktober
T
agung mit Prof. Trabucchi „Alzheimer-Familie-Gesellschaft“.

2001

Erste Treffen von Angehörigengruppen mit Informationsreihe.

2000

Erarbeitung, Druck und Verteilung der ersten fünf Infoblätter.

1999

Vorbereitung

07. Jannuar
Auf Einladung von Dr. Günther Donà treffen sich im Day-Hospital einige Angehörige von Demenz erkrankten Menschen zur Vorbereitung der Gründung eines Alzheimervereins.

Vereinsgründung bei Notar Kleewein

21. Januar
Gründungsmitglieder: Günther Donà, Loris Alberghini, Ingeborg Bauer Polo, Robert Mitterer, Silvestro Perugini, Sieglinde Ties Waldthaler.

Pressekonferenz zur Vorstellung des neu gegründeten Vereins im Hotel Stiegl, Bozen

27. Mai
„Demenzerkrankungen sind in unserer Gesellschaft zu einem der größten gesundheits- und sozialpolitischen Problemen geworden.
Die Zunahme der Lebenserwartung hat dazu geführt, dass ein erheblich größerer Anteil der Bevölkerung jenes Alter erreicht, in dem sich Demenzen zeigen.
Die häufigste Form ist die Alzheimer‘sche Form. Auch die Betreuenden sind erheblichen Belastungen ausgesetzt, fühlen sich oft allein gelassen und wissen nicht, wie sie die Schwierigkeiten meistern sollen. Um hier Hilfestellungen zu leisten wurde der Verein Alzheimer Südtirol Alto Adige ASAA ins Leben gerufen.“

Prov. Vereinssitz: Day-Hospital am Krankenhaus Bozen
Erreichbar: jeden Mittwoch von 17.00 – 19.00 Uhr („Sorgentelefon“)

Juli
Ausschreibung eines Wettbewerbes zur Gestaltung des Vereinslogos

15. Dezember
Das Siegerlogo von Claudia Pircher wird auf der 1. Tagung „Mit Alzheimer leben“ im Pastoralzentrum in Bozen prämiert.