„Im Treibsand“ ist in aller Munde

Danke für die Berichterstattung in den Dolomiten vom 12.11 und 14.11

 

Vielen Dank diesem Artikel des Tagesblattes „Dolomiten“ der über diese Initiative berichtet.

30 Seelensorger konnten hier ihre Kenntnisse erweitern und viele Impulse bekommen.

 

 

Am Freitag, den 11.10.2019 in der Meraner Privatklinik St. Anna Cavour-Straße wurde ein völlig neues Konzept der Selbsthilfe für Angehörige von Menschen, die an Demenz leiden, in der mit dem Landesgesundheitsdienst vertragsgebundenen Meraner Privatklinik St. Anna vorgestellt.

Die Alzheimervereinigung Südtirol, welche die Federführung dieses neuen Angebotes für betroffene Familien ins Leben gerufen hat, ist glücklich, endlich auch in Meran konkrete Hilfestellungen für Betroffene in der Selbsthilfe garantieren zu können. Das Leistungsspektrum soll als eine Art Ergänzung zur klinischen Betreuung im Öffentlichen Gesundheitsdienst angesehen werden, und vor allem eine Reihe von Beratungen sicherstellen, die im Krankenhaus aus unterschiedlichen Gründen nicht gewährleistet werden.

Alle Interessierten aus dem Burggrafenamt und darüber hinaus waren herzlich eingeladen am Infonachmittag am 11.10.2019 und dann effektiv ab 08.11.2019 immer freitags ab 16 Uhr an den Gesprächs- und Betreuungsrunden „Sentemente“ teilzunehmen!

Die Beteiligung an den geplanten 12 Treffen mit den Experten ist kostenlos.

Die Mitgliedschaft bei der Alzheimervereinigung ist jedoch zu entrichten. Sie beträgt Euro 30,00.

Ulrich Seitz – Präsident ASAA  Alzheimer Südtirol Alto Adige

Wieder viel los bei ASAA: Ein üppiges Herbstprogramm mit Vorträgen, Seminaren und Kursen

Die internationalen Bedenk- und Aktionstage im Spätsommer – Welt-Alzheimertag 21.9. und Tag der Senioren 1.10.

– widmet die UNO schon seit den 1990er Jahren den älteren Menschen, und 2012 hat eine eigene Kampagne den ganzen September zum Alzheimer-Monat erklärt, um das Bewusstsein zum Thema Demenz zu verstärken und die landläufige Vorstellung davon zurecht zu rücken. Jedes Jahr wird dazu ein eigenes Motto ausgegeben. Für 2019 lautet es: „Demenz. Einander offen begegnen“ – ein Anliegen, das die Vereinigung ASAA – Alzheimer Südtirol Alto Adige seit jeher entschieden vertritt. Entsprechend rüstet sie sich für die anstehenden Initiativen.

Nicht nur am Bozner Hauptsitz,

sondern auch in den Außenstellen richtet sich die Aufmerksamkeit diesmal vor allem auf den angemessenen Umgang mit der Krankheit. Für den 19. September organisiert die neue Selbsthilfegruppe „Demenzfreundlicher Vinschgau“ einen Vortrag zum Thema „Bedürfnisse – von Personen, die von Demenz betroffen sind“ (Bürgerheim Schlanders, ab 19.30 Uhr). Die Referentin Benedikta Fischnaller geht dabei besonders auf die Fähigkeiten ein, die den Kranken noch lang erhalten bleiben und bei angemessener Begleitung Halt und Orientierung geben können.

In Bozen findet am 29. September ein zweisprachiger Infoabend

zum Projekt „Sente-Mente“ statt, das von der engagierten Udineser Sozialassistentin Letizia Espanoli 2014 gegründet und bereits in vielen Städten im In- und Ausland bekanntgemacht wurde (Kolpinghaus, 18 Uhr). Ständig mit Vorträgen und Kursen unterwegs, kommt Espanoli selbst diesmal nach Bozen, um ihr neues Betreuungsmodell vorzustellen. Darin geht es um erlernbare Ansätze, durch die Betroffene besser mit der Krankheit leben und Betreuer/innen besser damit umgehen können. Im Mittelpunkt stehen die Aufwertung der persönlichen Eigenschaften und Fähigkeiten und deren einfühlsame, positive Unterstützung. Eigens dazu ausgebildete Mitarbeiterinnen gibt es auch bereits in Südtirol; einige von ihnen wollen sich am 3. November beim New-York-Marathon der „Run-for-Life“-Initiative anschließen, die der Champion Alfred Monsorno mit seinen Söhnen im Namen von ASAA bestreitet. Kurse nach dem Sente-Mente- Modell wird ASAA ab Oktober in der Privatklinik St.Anna in Meran anbieten (Start 11.10., jeweils freitags ab 15 Uhr).

Zum Welt-Seniorentag 1.Oktober

findet ebenfalls in Bozen, bei EOS in Rentsch (17 Uhr) ein Impulsreferat zum Thema „Gewalt gegen Senioren“ statt, das ASAA gemeinsam mit SOCREM veranstaltet. Die bekannte Psychologin aus Trient Dr. Paola Taufer, die sich seit langem mit Generationenkonflikten und Problemen in Betreuungssituationen beschäftigt und die einschlägige Gesellschaft für Psychologie SIPAA gegründet hat, wird dabei die verschiedenen Formen von Gewalt erläutern und Wege zu deren Vermeidung aufzeigen. Alle Interessierten sind zum kostenlosen Vortrag (in italienischer Sprache) eingeladen, sollten sich allerdings innerhalb 30.9. anmelden (info@asaa.itoder info@socrem.bz.it bzw. Grüne Nummer 800660561). (ehm)

Ankündigung zum Info-Abend am 31. Juli 2019 in Mals

Trainingslauf mit dem Landeshauptmann, dem Schirmherrn der Initiative Run-for-Alzheimer

Artikel aus „auser“ deM Verein für aktives Altern

Ein Bericht von Dr. Ulrich Seitz zum Thema „Neues ins Positive umsetzen“