Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Freude weisen wir Sie auf das neue gemeinsame Angebot von „Alzheimer Südtirol ASAA“ und des Vereins „Healing Arts“ hin.

Erfahrene Südtiroler Kunsttherapeutinnen gestalten dabei spannende Nachmittage mit reichen Inhalten für betroffene Chronisch Kranke, aber auch für Pflegende, Hilfskräfte sowie für sozio-sanitärem Personal (Teilnahmebestätigung auf Anfrage möglich).

Interessierte können auch nur einzelne Nachmittage besuchen.
Der Kostenpunkt pro Nachmittag beläuft sich dann auf 15 Euro.
Darin enthalten sind auch die Kosten für das Material.

Sie können sich bis zum 04.08.2021 per Mail anmelden, und zwar unter info@asaa.it oder auch Informationen über die Grüne Nummer 800 660561 einholen.

 

Ein herzlicher Gruß
Ulrich Seitz – Präsident

 

Laden Sie das Anmeldeformular hier herunter

Auf dem Foto: eine Teilnehmerin des letzten Kurses in Bozen und der Präsident ASAA Ulrich Seitz

Nachdem von Seiten der Alzheimervereinigung Südtirol ASAA, in enger Zusammenarbeit mit der Weiterbildungsagentur „Cedocs“ in den letzten 3 Jahren mit großem Erfolg Fortbildungskurse für pflegende Angehörige und ausländische Hilfskräfte in der Gemeinde Bozen organisiert worden waren, freut sich die Alzheimervereinigung Südtirol nun sehr, dass es gelungen ist, erstmals ein sehr attraktives Programm für Interessierte im Ausmaß von 60 Stunden, beginnend ab dem 07.05.2021 bis einschließlich 24.06.2021 in Meran auf die Beine zu stellen (immer am Freitag-Nachmittag und am Samstag-Vormittag im Bürgersaal Otto Huber), trotz der Einschränkungen durch die Corona Pandemie und in Präsenz.

Das Projekt ermöglicht ganz konkret Personen, die als Betreuer/innen arbeiten, ihr professionelles Berufsbild durch den psychologisch-kulturellen Aspekt und den aktiven Gebrauch der gemeinsamen Zeit zu vervollständigen.

Der Kurs steht aber auch für Angehörige Demenzkranker offen, um ihnen praktische Mittel in die Hand zu geben, die sie befähigen, ihre kranken Familienmitglieder mit mehr Sicherheit und weniger Stress- Aufwand zu unterstützen. Im Fokus der Referate und praktischen Übungen stehen die Beziehungsaspekte und die aktive Nutzung der Zeit für die Senioren, wobei man auf der Basis ihrer Biografie auf Verhaltensweisen, Initiativen und Anregungen setzt, die ihr Interesse und ihre soziale Anteilnahme an ihrer Umwelt nachhaltig bewahren helfen. Damit wird der Melancholie und dem Gefühl der Isolation vorgebeugt, die nicht nur bei Senioren zu einem raschen geistigen und körperlichen Verfall führen.  Die Themenvielfalt ist dieses Mal besonders beeindruckend, sie reicht nämlich von rechtlichen Informationen, über die Kinästhetik, die Ernährung von Senioren, zur Vorstellung der im Land bestehenden Gesundheits- und Sozialdienste, bis hin zur Zubereitung von traditionellen Speisen, Hauskrankenpflege, bis zur Domotik, Beschäftigungstherapie und schließlich der psychologischen Unterstützung für Betreuer mit Krisenmanagement, so unterstreichen dies Ulrich Seitz, Präsident der Alzheimervereinigung und Ricciarda Cavosi, Psychologin sowie Verantwortliche der Initiative vor Ort. Die Freude ist vor allem auch deshalb groß, dass es gelungen ist, erfahrene Fachleute aus den verschiedensten Bereichen aus Meran und Umgebung zu gewinnen. Eines darf gerade in dieser Ausnahmezeit nicht vergessen werden. Die meisten demenziell erkrankten Menschen werden in Südtirol von ihren Angehörigen versorgt, häufig ohne jede professionelle Unterstützung. Pflegende Angehörige sind dadurch körperlich, psychisch emotional und oft auch finanziell-wirtschaftlich stark belastet. Es fehlen immer öfters wegen akute Unterstützungs- und Entlastungsangebote im öffentlichen Bereich,  die nachweislich helfen und positiv wirken könnten. Viele Angehörige im Lande sind misstrauisch oder lehnen halbherzige Unterstützungsangebote ab, so Seitz.  Was für die Organisatoren des Kurses wichtig erscheint, ist hervorzuheben, dass es sehr wohl möglich ist, trotz  Demenzdiagnose zu Hause in Würde zu wohnen. Wie das geht, zeigt der angesprochene Kurs.  Am besten gelingt dies jenen, die zur richtigen Zeit auch von außen Hilfe bekommen und diese  zulassen. Deshalb ist es unabdingbar, dass sich die Familie gründlich mit der Situation auseinandersetzt, offen bespricht, in welchem Umfang sie helfen kann und wo sie externe Hilfe braucht, das rät unter anderem die Betroffene, Laura Turati. Die Unternehmerin, Tochter und Freiwillige Turati erläutert in ihren praktischen Ausführungen die Grundkenntnisse, die man in der Betreuung von Demenzkranker braucht, beschreibt die Bedeutung des Aufbaus der Beziehung zwischen Betreuer, Betreutem und seiner Familie, und greift die oftmals sehr undurchsichtigen Themen rund um die Rechte der betreuten Person, und schließlich ebenso die zivile/strafrechtliche Verantwortung im Betreuungsprozess auf.

Ich werde nicht müde, betont Seitz ebenso auf die Notwendigkeit der Unterstützung durch qualifizierte Freiwillige als wesentlicher Bestandteil in einem gelingenden Pflegemix hinzuweisen. Die Weiterqualifikation von engagierten Freiwilligen trägt zu einer Entlastung von pflegenden Angehörigen bei.

Auskünfte zum Kurs über info@asaa.it oder die Grüne Nummer der Alzheimervereinigung 800660561

Die Zusammenarbeit zwischen der Weiterbildungsagentur CEDOCS und der Vereinigung Alzheimer Südtirol Alto Adige ASAA hat zur Verwirklichung des „Befähigungskurses für begleitende Tätigkeiten zugunsten Demenzkranker“ geführt, der beachtlichen Erfolg sowohl bei den Ergebnissen als auch bei der Zufriedenheit der Teilnehmer/innen erzielt hat.

 

Auf der Grundlage der konkreten Erfahrungen während der genannten Kurse und der Hinweise für Veränderungen und Verbesserungen, die die Teilnehmer/innen in der abschließenden Bewertung beider Kurse anführten, ist das Projekt tiefgreifend überarbeitet und neu aufgelegt worden.

Für die Neuauflage des Kurses von CEDOCS und ASAA sind die Inhalte der Betreuung von an Demenz leidenden Personen noch stärker hervorgehoben worden.

Das Projekt ermöglicht also Personen, die als Betreuer/innen arbeiten, ihr professionelles Berufsbild durch den psychologisch-kulturellen Aspekt und den aktiven Gebrauch der gemeinsamen Zeit zu vervollständigen, wodurch das Bildungsangebot, das bisher vor allem auf die Betreuungstätigkeit zuhause und die krankenpflegerischen Aspekte ausgerichtet war, ergänzt wird.
Aber der Kurs steht auch für Angehörige Demenzkranker offen, um ihnen Mittel in die Hand zu geben, die sie befähigen, ihre kranken Familienmitglieder mit mehr Erfolg und weniger Stress- Aufwand zu unterstützen.

Im Fokus des Weiterbildungsprojekts stehen also die Beziehungsaspekte und die aktive Nutzung der Zeit für die Senioren, wobei man auf der Basis ihrer Biografie auf Verhaltensweisen, Initiativen und Anregungen setzt, die ihr Interesse und ihre soziale Anteilnahme an ihrer Umwelt nachhaltig bewahren helfen. Damit wird der Melancholie und dem Gefühl der Isolation vorgebeugt, die nicht nur bei Senioren zu einem raschen geistigen und körperlichen Verfall führen.

Vorgesehene Teilnehmerzahl: 12
Einschreibegebühr: € 80,00/pro Person
Teilnahmegebühr für Angehörige: € 30,00/pro Person

Unterrichtstage und Stunden

Freitag, 15.00 – 19.00 Uhr
Samstag, 09.00 – 13.00 Uhr

Anfangsdatum: 14.Mai 2021
Enddatum: 26.Juni 2021

 

Hier mehr Dettails

Aus der Zeitschrift „Dolomiten“ vom 04.05.2021

Die Zusammenarbeit zwischen der Weiterbildungsagentur CEDOCS und der Vereinigung Alzheimer Südtirol Alto Adige ASAA hat zur Verwirklichung des “Befähigungskurses für begleitende Tätigkeiten zugunsten Demenzkranker” geführt, der beachtlichen Erfolg sowohl bei den Ergebnissen als auch bei der Zufriedenheit der Teilnehmer/innen erzielt hat.

Für die Neuauflage des Kurses in Bozen sind die Inhalte der Betreuung von an Demenz leidenden Personen noch stärker hervorgehoben worden. Zudem hat man sehr bewusst die Auswirkungen der Pandemie analysiert und zusätzliche Module betreffend die Infektionsgefahr in den entsprechenden Modulen aufgenommen, so ASAA- Präsident Ulrich Seitz.

Die Initiative ermöglicht Personen, die als Betreuer/innen arbeiten, ihr professionelles Berufsbild durch den psychologisch-kulturellen Aspekt und den aktiven Gebrauch der gemeinsamen Zeit zu vervollständigen, wodurch das Bildungsangebot, das bisher vor allem auf die Betreuungstätigkeit zuhause und die krankenpflegerischen Aspekte ausgerichtet war, ergänzt wird. Aber der Kurs steht auch für Angehörige Demenzkranker offen, um ihnen Mittel in die Hand zu geben, die sie befähigen, ihre kranken Familienmitglieder mit mehr Erfolg und weniger Stress- Aufwand zu unterstützen.

Das attraktive Programm für Interessierte umfasst 60 Stunden, beginnt am 14.05.2021 und dauert bis einschließlich 26.06.2021 (die Vorträge und Übungen finden immer am Freitag Nachmittag und am Samstag Vormittag in Präsenz statt).
Was sich immer wieder in beeindruckender Manier zeigt, ist, dass sich die Belastungen massiv durch die körperlich anstrengende Pflege, die Ungewissheit, Schmerz und Trauer sowie die soziale Isolation aus Scham ergeben. Des Weiteren sind es oft   Persönlichkeitsveränderungen der Betroffenen, die eingeschränkte Kommunikation, der Rollenwechsel, der dauerhafte Verzicht und Einschränkungen, welche bedrückenden Schuldgefühlen und Spannungen innerhalb der Familie führen. Die Alzheimervereinigung „predigt“ aus diesem Grunde schon seit vielen Jahren, so Ulrich Seitz, dass die Angehörigen und die Pflegenden, bereits von Beginn an die Betreuung und Pflege so aufteilen sollten, damit Hilfe und Entlastung effektiv angenommen werden können.

Auskünfte zum Kurs über info@asaa.it oder die Grüne Nummer der Alzheimervereinigung 800660561

 

Da uns die Räume im Altmann-Haus in Gries derzeit nicht zur Verfügung stehen – dort wird nämlich getestet – müssen wir bis innerhalb Juli 2021 unsere SHG online abwickeln. Das kann zwar den persönlichen Kontakt nicht ersetzen, aber wenigstens bietet es Gelegenheit zum Austausch.

Deshalb wird dieses Angebot für die deutschsprachige Gruppe in Bozen, die sich vor den Lockdown-Perioden am letzten Montag im Monat getroffen hat, auf der Zoom-Plattform wiederholt. Das hat den Vorteil, dass alle Interessent/innen sich bequem von zu Hause aus beteiligen können, also auch von außerhalb.

Allerdings ist eine Internet-Verbindung Voraussetzung; auch ist es erforderlich, sich rechtzeitig bei der Mailadresse info@asaa.it vorzumerken, um den Zugangslink zu bekommen.

Die Online-Treffen sind also jeweils am letzten Montag im Monat, von 17 bis 19 Uhr vorgesehen.

Wer sich an der italienischen Gruppe beteiligen will, kann das jeweils am ersten Montag im Monat zur selben Zeit (immer nach Vormerkung) tun.

Sehr geehrtes, liebes Mitglied,

der Vorstand von Alzheimer Südtirol Alto Adige EO lädt alle Mitglieder sehr herzlich zur Vollversammlung ein, welche in erster Einberufung, am Freitag, den 26.03.2021 um 7.00 Uhr

und in zweiter Einberufung am Freitag, den 26.03.2021 um 16.30 Uhr, Corona-bedingt in Form einer Videokonferenz auf der Zoom-Plattform mittels folgender Verbindung

Zoom-Meeting beitreten

stattfinden wird.

Sie müssen am 26.3. 2021 nur den Link anklicken und nehmen dann teil. Es muss kein eigenes Programm installiert werden. Wie man Zoom bedient, erklärt die Anlage.

Es wird folgende Tagesordnung behandelt:

  1. Begrüßung und Eröffnung der Versammlung durch den amtierenden Präsidenten Ulrich Seitz und die Vize-Präsidentin Edith Moroder;
  2. Verlesung und Genehmigung des Tätigkeitsberichts 2020 (Helmuth Ohnewein);
  3. Finanzbericht und Genehmigung der Jahresabschlussrechnung 2020 (Helmuth Ohnewein);
  4. Tätigkeitsvorschau 2021 und Genehmigung des Haushaltvoranschlages 2021;
  5. Reform des Dritten Sektors: Entscheidungen für die Anpassung gemäß Vorgaben des Kodex des Dritten Sektors;
  6. Austausch mit den Mitgliedern: Was wird in Corona Zeiten besonders gebraucht?
  7. Bericht und Entscheidung im Hinblick auf die Errichtung der Stiftung „Haus Inge“ in Margreid
  8. Nächste wichtige Termine;
  9. Lebensqualität zu Hause: Kurzvortrag (25 Minuten) durch die Arche im KVW mit den Referenten Otto von Dellemann, Michael Salvelli und Leonhard Resch;
  10. Allfälliges.

Bei dieser Gelegenheit sei für Ihre Treue gedankt!

 

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie auch unter diesen außergewöhnlichen Umständen Zeit fänden, sich mit uns zu verbinden und bei dieser wichtigen Einberufung anwesend zu sein. Wir benötigen die Unterstützung unserer Mitglieder!

In der Vorfreude, Sie begrüßen zu dürfen, verbleiben wir in Erwartung Ihrer Zusage innerhalb 25.03.2021 an info@asaa.it

mit freundlichen Grüßen

Präsident Dr. Ulrich Seitz
mit dem gesamten Vorstand von Alzheimer Südtirol Alto Adige

Brief bzw. Mail von Frau Dr. Höllmüller
(Sozialfachschule Hannah Arendt)

„Sehr geehrter Herr Seitz,

ich weiß nicht, ob Sie sich an mich erinnern können. Mein Name lautet Renate Höllmüller und ich unterrichte D / GK an der Sozialfachschule Hannah Arendt, ich  habe vor ein paar Jahren gemeinsam mit meiner damalige Klasse einen Vortrag bei Ihnen besucht.

Ihre Homepage, bzw. Ihr Verein ist fixer Bestandteil meines Unterrichts geworden und ich möchte Ihnen nicht vorenthalten, was meine Studierenden an Feedback zu Ihrer Arbeit abgegeben  haben.“

Lesen Sie selbst:

  • Ich finde mich gut auf der Homepage zurecht, sie ist gut strukturiert, ordentlich, anregend, ansprechend und ich kann sie nur weiterempfehlen, außerdem vermittelt sie den Besucher*innen schon beim Einstieg um was es geht und sie hat eine gute Menüübersicht. […] Wer nützliche Informationen zum Thema Alzheimer sucht findet hier einiges: Erklärungen, Selbsthilfegruppen, Bücherlisten, nützliche Links, Projekte usw.
  • Das Hauptziel dieser Seite ist alles rund um das Thema: Demenz-Alzheimer in Südtirol. Ich denke, dass eine Website nicht aufgrund eines schönen Designs, sondern wegen des Inhaltes angeklickt wird –hier finde ich aber, dass dem Verein mit ihrer Homepage beides gleichermaßen gut gelungen ist. Sie ist gut strukturiert und passend gestaltet. Die grafische Gestaltungwirkt für mich ansprechend und einladend. Die Inhalte finde ich, wie bereits erwähnt, sehr qualitätsvoll, interessant und aktuell. […]Besonders empfehlenswert zum Lesen, ist für mich der Sprachleitfaden „Demenz“, welcher zum Download zur Verfügung gestellt wird, aber auch den gesamten Bereich Alzheimer mit all seinen Teilbereichen, die Film- und Buchtipps, Kursangebote, Testimonials und das kostenlose Serviceangebot für Trauernde (Corona-Pandemie und Trauer) mit Übungen finde ich nennen- und höchst lobenswert. Die Seite war mir – leider – bis jetzt nicht bekannt, hat mich aber mit Sicherheit, als zukünftige, regelmäßige Besucher- und Leserin gewonnen.
  • Am wertvollsten ist diese Homepage meines Erachtens für Angehörige von an Alzheimer/Demenz erkrankten Personen, dies ist sicherlich die Hauptzielgruppe dieser Homepage. Die Krankheit wird von den ersten Symptomen bis hin zum Endstadium in all ihren Facetten beschrieben.  Die Beschreibung ist klar und einfach, auch für „Laien“ gut verständlich. Es werden liebevolle, kleinste Details, Tipps und Ratschläge weitergegeben, alle möglichen Probleme werden angesprochen und zu jedem Thema sind die nötigen Kontaktadressen angegeben. Die persönlichen Erfahrungsberichte, die Therapie- und Unterstützungsmöglichkeiten (auch in rechtlicher und finanzieller Hinsicht) sowie die verschiedenen Projekte und Angebote wirken sehr unterstützend und motivierend auf den Leser.
  • Diese Homepage lässt mich an meinen Opa denken……an die Zeit damals …. als Alzheimer noch mit dem schrecklichen Wort „Gehirnerweichung“ beschrieben wurde. Damals, als alle Angehörigen allein gelassen wurden mit ihren Erkrankten und mit ihrer Unwissenheit. Damals, als mein Opa im Endstadium im Krankenhaus an Händen, Füssen und Bauch angebunden wurde und ich das als Kind nicht ertragen konnte. Hätte es doch damals schon diese Homepage gegeben.
  • Es ist schön, dass es diese Homepage gibt und es ist schön, dass Alzheimer Erkrankte, ihre Angehörigen und alle auf irgendeine Weise Beteiligten eine respektvolle, liebevolle und unterstützende Begleitung erleben dürfen.
  • Sie hat mir sehr gut gefallen
  • Die Sprache kann ich als Ladinerin sehr gut verstehen und beim Lesen tue ich mich nicht sehr schwer den Kontext zu verstehen. Man kann die deutsche sowie die italienische Sprache auswählen.
  • Den Bereich Projekte fand ich persönlich für mich besonders interessant, da hier aufgezeigt wird, was eigentlich alles zum Thema Alzheimer auch im kreativen Sinn gemacht wird. Alzheimer wird nicht nur aus medizinischer und zwischenmenschlicher Sicht aufgegriffen, sondern auch die Kunst beschäftigt sich damit und will die Problematik dieser immer häufiger vorkommende Krankheit so noch effizienter, ausdrucksstark und wirkungsvoll der Bevölkerung näher bringen.
    Das Theaterprojekt „Im Treibsand loslassen“ war eines von den vielen Projekten und hat mich ganz besonders fasziniert.
  • Diese Homepage über Alzheimer finde ich voller Informationen, die wichtig sind. Will man sich näher informieren, ist das die richtige Homepage!

Und so geht es weiter, alle meine Studierenden waren ziemlich beeindruckt von Ihrer Arbeit und werden sie sicherlich im späteren Berufsleben weiterhin als Informationsquelle oder als Anlaufstelle für Ihre zukünftigen Betreuten weiterempfehlen.
 
Ich dachte mir, Sie sollten das wissen!
Mit freundlichen Grüßen

Renate Höllmüller
LFS Hannah Arendt
Außenstelle Brixen

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Corona Pandemie fällt schwer ins Gewicht. Die Verunsicherung ist bei vielen Familien besonders groß, auch weil seit Monaten wichtige Leistungen im Gesundheits- und Sozialbereich nicht mehr zugänglich sind, und viele Aktivitäten eingeschränkt oder sogar eingestellt wurden.
Nichtsdestotrotz laufen die Arbeiten in der Mitgliederbetreuung sowie bei den pflegenden Angehörigen bei der Alzheimervereinigung Südtirol ASAA auf Hochtouren.
So wurden unlängst viele ursprünglich als Präsenzveranstaltungen angedachte Angebote kurzfristig als Online-Events aufbereitet und stehen nun den Interessierten kostenlos zur Verfügung. Konkret werden neben den Beratungen über die Kampagne  „#Wir gemeinsam – langsam zurück in die Normalität“ mit den Psychologen Michele Piccolin und Alice Panicciari (Anmeldungen über Grüne Nummer 800660561), nun erstmals Begegnungen mit den beiden diplomierten Validationslehrerinnen Anna Fink und Alexandra Kaiser, die schon jahrelange Erfahrung mit Demenzkranken aufweisen, ins Programm genommen. Validation mag zwar abstrakt klingen, ist aber mit einem einfachen Konzept verbunden: Im Vordergrund steht die echte und tiefe Wertschätzung des Erkrankten, indem seine Gefühle und Gemütszustände nicht als Hirngespinste, sondern als Realität wahrgenommen werden. Gemäß dem Validationsprinzip gilt es den Wunsch nun zu akzeptieren anstatt sich gegen ihn aufzulehnen. Wichtig ist es, die Gefühlslage nicht ins Lächerliche zu ziehen. Der Betroffene mag zwar in seiner eigenen Welt leben, seine Gefühle jedoch sind real. In der Theorie klingt Validation zwar simpel, in der Praxis sieht dies aber leider anders aus. Fällt es dem Angehörigen schwer, die Emotionen des Patienten zu akzeptieren, braucht es die Unterstützung eines erfahrenen Pflegeberaters. Eine professionelle Aufklärung über Demenz und wertvolle praktische Tipps zum richtigen Umgang mit Betroffenen sind für einen liebevollen Umgang unerlässlich.
Die ersten Termine für diesen wertvollen Austausch sind für den 23.2.2021 und den 4.3.2021, jeweils von 18 Uhr bis 20 Uhr geplant.
Einschreibungen sind ab sofort über info@asaa.it möglich. Sie erhalten dann zeitnah den entsprechenden Zoom-Link um einfach und sicher bei diesen wichtigen Treffen dabei sein zu können.

Ältere, kranke Menschen sollten sich besonders jetzt auf positive Themen konzentrieren können, die nicht mit den unangenehmen Ereignissen um den Virus zusammenhängen (wie die Zunahme der Ansteckungen, der Todesopfer usw.) und dabei unterstützt werden, zur alltäglichen Routine und zu den Interessen  zurück zu finden, denen sie noch nachgehen können. Außerdem ist es von grundlegender Bedeutung, ihnen zu helfen, korrekte Verhaltensweisen zum Schutz der eigenen Gesundheit einzuhalten. Davon ist man in der Alzheimervereinigung überzeugt.
Zudem kann es nützlich sein, die Senioren zu Tätigkeiten anzuregen, die ihnen sonst immer mehr abhanden kämen; dazu ist ihnen entsprechende Zeit zu widmen, damit sie sich selbst nützlich und wichtig fühlen können.
Auch das Thema der Trauer und des Lebensendes verdient einen Hinweis: ein Anliegen, das die Senioren oft im Gespräch mit uns äußern in dieser Zeit der Unsicherheit sowie Instabilität, betont Seitz.
Ältere Menschen haben nämlich das Bedürfnis, von ihrer eigenen Auffassung vom Leben und seinem Ende zu sprechen, um dessen Ablauf aufzuarbeiten und den früheren oder vor Kurzem erlebten  Verlusten eine Bedeutung zu verleihen. Angehörigen kann es Schwierigkeiten bereiten, solche Themen mit den eigenen Lieben anzugehen, aber eine offene, dialogbereite, aufgeschlossene Haltung des Zuhörens kann ihnen dabei behilflich sein.
Weitere fixe Bestandteile der Sensibilisierung sind die regelmäßigen Fallbesprechungen mit praktischen Hilfestellung. Eine Unterstützung ist hierbei unter anderem die fix etablierte „Sentemente-Gruppe“, immer mittwochs um 17 Uhr mit Expertin Anna Gaburri. Von großer Bedeutung ist des Weiteren, das „Screening“ von Menschen, die an Verhaltensstörungen leiden, und mit welchem ein spezifischer „Support“ für den familiären Kontext aufgezeigt wird. Auch hier ist der Zugang unkompliziert und zeitnah, da die Vereinigung auf die zeitlichen Bedürfnisse Hilfesuchender eingehen kann.
Auch hierfür gilt die Vormerkung über info@asaa.it

Die Stärkung der Lebensqualität zuhause ist und bleibt der Schwerpunkt unserer Bemühungen, erinnern die Vorstandsvorsitzenden Ulrich Seitz und Edith Moroder. So freut man sich bei ASAA über die bevorstehende 4. Auflage des Befähigungskurses für begleitenden Aktivitäten zugunsten Demenzkranker ab 16.4.2021 in Bozen, der an pflegende Angehörige und ausländische Hilfskräfte gerichtet ist. Hierbei wird zum wiederholten Male in Bozen in 60 spannenden Unterrichtsstunden sehr vieles gelehrt, was man im Umgang mit Alzheimerpatienten wissen sollte. Erstmals wird heuer im Frühjahr (Ende März Beginn) eine solche Fortbildung auch in Meran garantiert.
Einschreibungen für beide Kurse sei es in Bozen und Meran  sind ab sofort unter info@asaa.it möglich.

Schließlich stehen noch 2 spannende Online-Konferenzen an, welche die Alzheimervereinigung Südtirol ASAA mit der „Arche im KVW“ konzipiert hat. Am 9.2.2021 in deutscher Sprache und am 9.3.2021 in italienischer Sprache werden jeweils um 17 Uhr wertvolle Tipps zum sicheren Wohnen mit Demenz und worauf im Generationengerechten Wohnen zu achten ist, erteilt.
Einschreibungen sind ab sofort über info@asaa.it möglich. Sie erhalten dann zeitnah den entsprechenden Zoom-Link um einfach und sicher bei diesen wichtigen Treffen dabei sein zu können.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen sich jederzeit über die Grüne Nummer 800660561 im Hinblick auf die unterschiedlichen Veranstaltungen und Hilfsleistungen, die den rund 13.000 Betroffenen im Lande zugutekommen sollen, zu informieren.

 

Viele, liebe Grüße

Ulrich Seitz
Präsident

 

Anna Gaburri, die inzwischen vielen bekannte Sente-Mente-Begleiterin, lädt wieder zum Treffen ein, und zwar ganz regelkonform via Zoom:
ab 13.1. 21
jeden Mittwoch,

von 17 bis 19 Uhr.