Unterstützung am Kunst-Projekt “Zeichen geben”

Die Schüler der Berufsschule Laas haben der Podini Foundation für ihre Unterstützung beim Projekt „Zeichen geben“ gedankt. Die Steinmetzarbeit zum Thema Erinnerung wurde von der ASAA, Verein Alzheimer Südtirol Alto Adige, angeregt und unter der Leitung des Künstlers Benno Simma umgesetzt.

Der erste Teil des Projekts ist bereits abgeschlossen: Es waren ältere Mitbürger aus Laas einbezogen, die Jugenderinnerungen mit den Schülern geteilt haben. Die Schüler aus der Meisterklasse der Steinmetz von der Berufsschule Schlanders unter Direktorin Virginia Tanzer haben diesen Erinnerungen Form verliehen. Die Kunstwerke wurden in der St. Markus Kirche von Laas ausgestellt.
Zweiter Teil des Projektes: Die Arbeiten werden auf bei der Biennale in Venedig 2018 gezeigt.

Das Zusammentreffen der Meisterklasse und der Podini Foundation fand neulich im Conference Room des Landeseinkaufszentrums Twenty statt. Dabei übergaben die acht Schüler und ihr künstlerischer Leiter Simma als Dankeschön an Alex Podini, stellvertretend für die Podini Foundation, ein eigenes Kunstobjekt: Ein aus Metall geformter Vogel. Es war der Zufall im Spiel, dass ausgerechnet Alex Podini künstlerisch gestaltete Vögel in seinem Garten sammelt, auf einem Baum eines Bildhauers. Diese Vogelschar erhält nun unverhofften Zuwachs.

Die Schüler samt Direktorin Tanzer und ihrer Klassenlehrerin Evelyn Kuppelwieser haben anschließend nach einem Rundgang durch das Twenty hinter die Kulissen des Landeseinkaufszentrums Twenty blicken dürfen und waren erstaunt darüber, was alles hinter einem solchen Shoppingparadies steckt.

„Die Podini Foundation unterstützt dieses Projekt, weil wir davon überzeugt sind, dass durch Kunst ein unverrückbares Zeichen gegen das Vergessen gesetzt werden kann und damit den Betroffenen und Angehörigen ein Stück Hoffnung gegeben wird“, so Unternehmer Alex Podini. ASAA-Präsident Ulrich Seitz betonte, dass uns diese Förderung umsomehr freut, als das Thema Demenz sowie die Schwierigkeiten der pflegenden Angehörigen auf diese Weise in die Schulen einkehren kann. Es gilt für den ehrenamtlichen Vorstand der ASAA eine weitaus größere Sensibilität Ängste, Belastungen und Sorgen der Betroffenen Familien in der Bevölkerung herzustellen.

Ein kreatives Zusammentreffen, auf das ein nächstes Projekt folgt: Mit der Berufsschule Handel und Grafik in Meran und dem „Impro-Thealter“ Carambolage Bozen wird im Juni ein weiteres Schulprojekt zu Thema Demenz präsentiert.
Sie hören dann von uns.

 

Medienecho

Die Tageszeitung Alto Adige hat einen Beitrag von unserem Präsidenten Ulrich Seitz veröffentlicht, in dem er die Problematiken der langen Wartezeiten in den Krankenhäusern analysiert, von denen ältere Menschen betroffen sind. Darin legt Präsident Seitz einige Vorschläge vor, die auch in Zusammenarbeit mit der rete degli anziani Bozen ausgearbeitet werden können, um Hürden aus dem Weg zu räumen, die auch die Wartezeiten verkürzen.

Der Beitrag von Ulrich Seitz im Alto Adige: tempi d’attesa

Medienbericht

ASAA-Präsident Ulrich Seitz hat eine ganze Reihe an Vorschlägen dem ASAA-Partner, der Initiative „Rete Anziani“ von Bozen, übergeben, mit denen sich die Wartezeiten für Gesundheitsdienste verkürzen lassen. Das Onlineportal salto.bz hat darüber berichtet. Lesen Sie hier den Artikel.

Höhere Lebensqualität zu Hause

Unsere Tagung zu den architektonische Barrieren zu Hause bei Familien, die an Demenz erkrankte Angehörige pflegen, war sehr gut besucht. Das rege Interesse unter den betroffenen Familien ist für uns eine Ermunterung, für Sie stets neue Angebote auszuarbeiten.

Die Medien über unsere Grüne Nummer

Der Start unserer Grünen Nummer 800 660 561 hat ein breites Echo in den Südtiroler Medien gefunden. Rai Südtirol hat im Mittagsmagazin davon berichtet sowie gleich mehrere private Radiostationen. Und auch die Tageszeitungen ‚Dolomiten‘ und ‚Alto Adige‘ haben unserem neuen Angebot, das als Pilotprojekt in Meran und Burggrafenamt gestartet wird, jeweils einen Artikel gewidmet.

Artikel der Dolomiten

Articolo dell‘ AltoAdige

 

 

 

Höhere Lebensqualität zu Hause

Am 10. März 2017 veranstalten wir eine Tagung: Es geht um architektonische Barrieren im Wohnbereich, die für die häusliche Pflege von Demenzpatienten abgebaut werden müssen. Gute Planung beim Umbau hilft Kosten sparen! Technischer Koordinator ist Architekt Loris Alberghini. Wissenschaftlich unterstützt wird Referent Alberghini von Dr. Barbara Plagg, ASAA-Vorstandsmitglied, und weiteren Experten.

  • 10. März 2017, 15.00 bis 18.00 Uhr
  • am Sitz der EOS in der Rentscherstraße 42 in Bozen

Das Tagungsprogramm im Detail und bitte melden Sie sich an: Anmeldungsformular

 

Mailänder Studie
Zweisprachigkeit soll vor Alzheimer schützen, zumindest den Ausbruch der Krankheit verlangsamen. Diese Forschungsergebnisse einer Mailänder Studie gingen durch die Medien. Nun hat auch der Südtiroler Sanitätsbetrieb, der an der Studie mitgewirkt hat, in einer eigenen Pressekonferenz die Ergebnisse präsentiert.
Anbei einige Berichte von Medien in Südtirol, Italien, Österreich und Deutschland:
Erweitertes Angebot & neue Initiativen

Unter Präsident Ulrich Seitz bauen wir unser Angebot für die Familien der Alzheimer Betroffenen weiter aus, das im Übrigen immer stärker auch von Freundeskreisen der PatientInnen wahrgenommen wird: Neu in unser Angebot aufgenommen wird die Psychologische Betreuung von Angehörigen der Alzheimerpatienten (wir richten eine Grüne Nummer ein) und wir präsentieren uns neu im Internet mit mehr Informationen unter alzheimer.bz.it
Alle bestehenden Angebote, Angehörigentreffs als Selbsthilfegruppen, Sorgentelefon, Demenz-Bibliothek und Wanderausstellung Alzheimer werden fortgesetzt (siehe Tätigkeiten 2016 weiter unten)
Neu eingeführt werden 2017 folgende Dienste:

 

ASAA Psychologische Beratung

Die Belastung für Familienmitglieder der Alzheimer-Erkrankten ist enorm. In vielerlei Hinsicht, das zeigt uns die Nachfrage an den Angehörigentreffs. Betreuende Angehörige erleben phasenweise persönliche Krisen, in denen die Teilnahme an Selbsthilfegruppen nicht genügt.
Da Angehörige dann Einzelgespräche mit einer Psychologin/einem Psychologen des Vertrauens wünschen, können wir hier nun vermitteln: Drei zum Thema Alzheimer fachkundige PsychologInnen haben sich bereit erklärt Einzelberatungen anzubieten: Martina Kosta, Ricciarda Cavosi und Daniele Orlandi stehen ab sofort ratsuchenden Angehörigen zur Verfügung. Die Beratung ist kostenpflichtig, es gibt Vergünstigungen für ASAA-Mitglieder.
Hinweis: In den Memory-Kliniken der Krankenhäuser steht bereits psychologische Beratung im Angebot, kostenlos. Die Beratung erfolgt von jeweils in Dienst stehenden PsychologInnen.

 

ASAA Grüne Nummer

Wir planen, in den nächsten Monate eine Grüne Nummer der ASAA zu aktivieren, um über das Sorgentelefon (0471 051 951) hinaus einen erweiterten Anruf-Dienst für Betroffene und Angehörige anbieten.

 

Kunstprojekt „Zeichen setzen“

In Zusammenarbeit mit der Berufsschule Schlanders unter Direktorin Virginia Maria Tanzer und dem Künstler Benno Simma haben wir von der ASAA ein Kunstprojekt gestartet. Die Meisterklasse für Steinbearbeitung der Fachschule Laas arbeitet aktuell an Erinnerungswerken: Die Themen wurden aus Gesprächen mit älteren Laasern erhoben, die den Schülern/angehenden Meistern Erinnerungen an einschneidende Erfahrungen aus ihrem Leben erzählt haben. Ausgehend davon haben neun Meisterschüler begonnen, Skulpturen in Marmor und Metall zu entwickeln. Unter dem Titel „Zeichen setzen“ werden diese Kunstobjekte ab 8. April 2017 in der St. Markus Kirche in Laas ausgestellt. Unterstützt wurde die Initiative von der Podini Foundation onlus, der wir in großem Dank verbunden sind.

 

ASAA 5 Promille

Unser erweitertes Angebot kostet uns Mehraufwand. Wir werben daher verstärkt auch unter SteuerzahlerInnen um ihre 5 Promille. Jeder Cent zählt beim Ausbau unseres Angebots.
Bitte geben Sie unsere Steuernummer weiter!

 

Neue ASAA-Webseite  alzheimer.bz.it

Auf alzheimer.bz.it finden Sie unseren neu gestalteten Online-Auftritt, auch die alte Adresse asaa.it führt Sie dorthin. Da immer mehr Informationen im Internet gesucht werden und auch immer häufiger mit uns Kontakt über unsere E-Mailadresse info@asaa.it aufgenommen wird, sorgen wir vermehrt auch im Netz für Informationen. Wir werden regelmäßig über Entwicklungen bzw. über neue Erkenntnisse zur Krankheit berichten und Sie laufend über unsere Tätigkeiten informieren. Sie finden auf der Webseite auch alle ASAA-Angebote.

ASAA trifft Daniel Bahr

Der ehemalige deutsche Gesundheitsminister der FDP, Daniel Bahr (2011 bis 2013), hielt kürzlich ein Impulsreferat über die Perspektive einer modernen Gesundheitspolitik. Seinen Anregungen, allen Bürgerinnen und Bürgern auch weiterhin die öffentliche Krankenversorgung zu garantieren und zugleich von jedem einzelnen mehr Eigenverantwortung zu fordern und zu fördern, folgte auch Gesundheitslandesrätin Martha Stocker.

Bahr nannte explizit auch die Leistung der Familien mit Betroffenen von Demenzerkrankungen und würdigte ausdrücklich, wieviel davon ausgehende Belastungen – die Bahr im Übrigen aus seiner eigenen Familie kenne – von den Angehörigen getragen werden: „Auch das ist Eigenverantwortung“, die dem Gemeinwohl anzurechnen sind. Rund ein Drittel der über 80-jährigen Deutschen sind von Demenzkrankheiten betroffen.

Nach der Rede traf Daniel Bahr mit ASAA-Präsident Ulrich Seitz und Edith Moroder, der für Pressefragen verantwortlichen ASAA-Vizepräsidentin, zusammen.