Ulrich Seitz „Beauftragter des Gemeinderates für die Belange von Menschen mit Behinderung“

Der Beirat für Menschen mit Behinderung wurde ernannt

Dies ist das zweite Mal, dass die Gemeinde Bozen dieses Gremium ernennt, mit dem Ziel, die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger mit Behinderung zu verbessern.

Die Ratskommission für Sozialpolitik und der Stadtrat der Gemeinde Bozen haben die Mitglieder des Beirates für Menschen mit Behinderung ernannt. Der Beirat wird bis zum Ende der Legislaturperiode aktiv sein. Dies ist das zweite Mal, dass die Gemeinde Bozen dieses wichtige Gremium ernennt, mit dem Ziel, die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger mit Behinderung zu verbessern. Der Beirat ist durch Art. 68 der Gemeindesatzung vorgesehen und durch dessen Ordnungen geregelt. Es ist ein weiterer Bestandteil im Prozess der Bürgerbeiteiligung, die von der Gemeindeverwaltung angestrebt wird. Der Beirat kann durch seine Anregungen und Akzente auf die Entscheidungsträger der Gemeindeverwaltung einwirken. Der Beirat kann Initiativen ins Leben erwecken, um die Beseitigung aller räumlichen, kulturellen, kommunikativen und technischen Barrieren anzustreben und dadurch sicherzustellen, dass Menschen mit Behinderung ihre Rechte uneingeschränkt wahrnehmen können und in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens eine umfassende Gleichstellung erfahren.

 

ASAA-Alzheimer Südtirol Alto Adige und die Sozialgenossenschaft SALVIA machen gemeinsame Sache.

Pflanzen schenken Freude, und Pflanzen schenken macht Freude!

ASAA und SALVIA haben gemeinsam alternative Geschenkideen entwickelt, die beiden ONLUS-Vereinen durch Spenden zugutekommen. Im Lauf des Jahres gibt es immer wieder neue, im SALVIA-Forstgarten gezüchtete Pflanzen, für alle denkbaren Anlässe:

Geburts- und Namenstage, Jubiläen, Hochzeiten, Firmenfeiern und Mitarbeiterehrungen

Derzeit: Olivenbäumchen als Topfpflanzen mit dekorativem Übertopf aus Loden/Filz von ASAA

Bestellung: info@asaa.it oder Grüne Nummer 800 660 561
Kostenpunkt: angemessene Spende
Holen Sie sich den ewigen Sommer! – Weitere saisonale Angebote folgen!

„Der verlorene Schlüssel“

Wiederum hat ein von ASAA-Präsident Ulrich Seitz angeregtes Projekt des Dialogs zwischen den Generationen zum krönenden Abschluss gefunden: Wir konnten Eva Kuen als Regisseurin und die Landesberufsschule für Handel, Handwerk und Industrie, Luis Zuegg, für eine gemeinsame Initiative gewinnen.

Mit der Klasse der Kosmetikerinnen entwickelte Eva Kuen als künstlerische Leiterin und unter Koordination der Lehrpersonen Heidelinde Laimer und Lukas Spitaler ein Theaterstück zum Thema Erinnerung.

Kurz vor Schulschluss wurde das Stück in der Berufsschule Luis Zuegg in Meran uraufgeführt: Die Schülerinnen näherten sich in einzelnen und voneinander losgelösten Szenenbildern aus verschiedenen Perspektiven dem Phänomen Demenz. Die Darstellerinnen waren kreativ darin, die dank ihrer eigenen Jugend noch ganz befremdlichen Begrifflichkeit anzugehen.

Der Titel des Stücks „Der verlorene Schlüssel“ verrät bereits, wie sich die jungen Frauen selbst in diese Beeinträchtigungen älterer Menschen hineinzudenken versuchen: Viele von ihnen haben aus Erfahrung mit ihren Großeltern oder aus anderen Familien bereits erlebt, wie es sein kann, wenn das Gedächtnis Lücken aufweist.

Auf der Bühne übersetzten die Darstellerinnen mit selbst entworfenen Masken, mit Körperpainting, Musik und in wechselnden Rollen und Dialogen szenisch und kreativ die Sprachlosigkeit, mit der junge Menschen den Problemen von alten Menschen gegenüber stehen. Es fielen Sätze wie:

„Eine Träne fließt über sein Gesicht; er kann mir leider nicht sagen, wofür sie ist.“

In ihrem selbst komponierten und getanzten Rap performten die jungen Frauen rund um den Satz, dem eine Prise Ironie im Dialog zwischen Jung und Alt eigen ist:

„Ich bewahre mir dieses Bild im Kopf.“

Der große Respekt vor älteren Menschen und ebenso viel jugendliche Empathie kennzeichneten die Aufführung. Sie endete mit einem Video, mit dem sich die Klasse dokumentarisch dem Thema Demenz zuwendet. Großeltern und andere ältere Personen wurden zu ihrem Leben, zu ihrem Erinnern befragt – und jede Frage strahlte von der Motivation der Schülerinnen, diesem Erinnern ganz auf den Grund gehen zu wollen.

Die Idee zum Brückenschlag der Generationen ist spätestens damit absolut geglückt.

Unser großes Dankeschön geht an Eva Kuen, an die koordinierenden Lehrpersonen Heidelinde Laimer und Lukas Spitaler, an die Berufsschule Luis Zuegg und ganz besonders an die Klasse der Kosmetikerinnen.

 

 

Unterstützung am Kunst-Projekt “Zeichen geben”

Die Schüler der Berufsschule Laas haben der Podini Foundation für ihre Unterstützung beim Projekt „Zeichen geben“ gedankt. Die Steinmetzarbeit zum Thema Erinnerung wurde von der ASAA, Verein Alzheimer Südtirol Alto Adige, angeregt und unter der Leitung des Künstlers Benno Simma umgesetzt.

Der erste Teil des Projekts ist bereits abgeschlossen: Es waren ältere Mitbürger aus Laas einbezogen, die Jugenderinnerungen mit den Schülern geteilt haben. Die Schüler aus der Meisterklasse der Steinmetz von der Berufsschule Schlanders unter Direktorin Virginia Tanzer haben diesen Erinnerungen Form verliehen. Die Kunstwerke wurden in der St. Markus Kirche von Laas ausgestellt.
Zweiter Teil des Projektes: Die Arbeiten werden auf bei der Biennale in Venedig 2018 gezeigt.

Das Zusammentreffen der Meisterklasse und der Podini Foundation fand neulich im Conference Room des Landeseinkaufszentrums Twenty statt. Dabei übergaben die acht Schüler und ihr künstlerischer Leiter Simma als Dankeschön an Alex Podini, stellvertretend für die Podini Foundation, ein eigenes Kunstobjekt: Ein aus Metall geformter Vogel. Es war der Zufall im Spiel, dass ausgerechnet Alex Podini künstlerisch gestaltete Vögel in seinem Garten sammelt, auf einem Baum eines Bildhauers. Diese Vogelschar erhält nun unverhofften Zuwachs.

Die Schüler samt Direktorin Tanzer und ihrer Klassenlehrerin Evelyn Kuppelwieser haben anschließend nach einem Rundgang durch das Twenty hinter die Kulissen des Landeseinkaufszentrums Twenty blicken dürfen und waren erstaunt darüber, was alles hinter einem solchen Shoppingparadies steckt.

„Die Podini Foundation unterstützt dieses Projekt, weil wir davon überzeugt sind, dass durch Kunst ein unverrückbares Zeichen gegen das Vergessen gesetzt werden kann und damit den Betroffenen und Angehörigen ein Stück Hoffnung gegeben wird“, so Unternehmer Alex Podini. ASAA-Präsident Ulrich Seitz betonte, dass uns diese Förderung umsomehr freut, als das Thema Demenz sowie die Schwierigkeiten der pflegenden Angehörigen auf diese Weise in die Schulen einkehren kann. Es gilt für den ehrenamtlichen Vorstand der ASAA eine weitaus größere Sensibilität Ängste, Belastungen und Sorgen der Betroffenen Familien in der Bevölkerung herzustellen.

Ein kreatives Zusammentreffen, auf das ein nächstes Projekt folgt: Mit der Berufsschule Handel und Grafik in Meran und dem „Impro-Thealter“ Carambolage Bozen wird im Juni ein weiteres Schulprojekt zu Thema Demenz präsentiert.
Sie hören dann von uns.

 

Medienecho

Die Tageszeitung Alto Adige hat einen Beitrag von unserem Präsidenten Ulrich Seitz veröffentlicht, in dem er die Problematiken der langen Wartezeiten in den Krankenhäusern analysiert, von denen ältere Menschen betroffen sind. Darin legt Präsident Seitz einige Vorschläge vor, die auch in Zusammenarbeit mit der rete degli anziani Bozen ausgearbeitet werden können, um Hürden aus dem Weg zu räumen, die auch die Wartezeiten verkürzen.

Der Beitrag von Ulrich Seitz im Alto Adige: tempi d’attesa

Medienbericht

ASAA-Präsident Ulrich Seitz hat eine ganze Reihe an Vorschlägen dem ASAA-Partner, der Initiative „Rete Anziani“ von Bozen, übergeben, mit denen sich die Wartezeiten für Gesundheitsdienste verkürzen lassen. Das Onlineportal salto.bz hat darüber berichtet. Lesen Sie hier den Artikel.

Höhere Lebensqualität zu Hause

Unsere Tagung zu den architektonische Barrieren zu Hause bei Familien, die an Demenz erkrankte Angehörige pflegen, war sehr gut besucht. Das rege Interesse unter den betroffenen Familien ist für uns eine Ermunterung, für Sie stets neue Angebote auszuarbeiten.

Die Medien über unsere Grüne Nummer

Der Start unserer Grünen Nummer 800 660 561 hat ein breites Echo in den Südtiroler Medien gefunden. Rai Südtirol hat im Mittagsmagazin davon berichtet sowie gleich mehrere private Radiostationen. Und auch die Tageszeitungen ‚Dolomiten‘ und ‚Alto Adige‘ haben unserem neuen Angebot, das als Pilotprojekt in Meran und Burggrafenamt gestartet wird, jeweils einen Artikel gewidmet.

Artikel der Dolomiten

Articolo dell‘ AltoAdige

 

 

 

Höhere Lebensqualität zu Hause

Am 10. März 2017 veranstalten wir eine Tagung: Es geht um architektonische Barrieren im Wohnbereich, die für die häusliche Pflege von Demenzpatienten abgebaut werden müssen. Gute Planung beim Umbau hilft Kosten sparen! Technischer Koordinator ist Architekt Loris Alberghini. Wissenschaftlich unterstützt wird Referent Alberghini von Dr. Barbara Plagg, ASAA-Vorstandsmitglied, und weiteren Experten.

  • 10. März 2017, 15.00 bis 18.00 Uhr
  • am Sitz der EOS in der Rentscherstraße 42 in Bozen

Das Tagungsprogramm im Detail und bitte melden Sie sich an: Anmeldungsformular

 

Mailänder Studie
Zweisprachigkeit soll vor Alzheimer schützen, zumindest den Ausbruch der Krankheit verlangsamen. Diese Forschungsergebnisse einer Mailänder Studie gingen durch die Medien. Nun hat auch der Südtiroler Sanitätsbetrieb, der an der Studie mitgewirkt hat, in einer eigenen Pressekonferenz die Ergebnisse präsentiert.
Anbei einige Berichte von Medien in Südtirol, Italien, Österreich und Deutschland: