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Eindrücke, Impulsreferat in Sterzing

Eindrücke von unserem Infoabend in Sterzing mit Ernst Viertler, dipl.psych. G.u. Krankenpfleger aus Bischofshofen/Salzburg. Der Saal war glücklicherweise voll besetzt und die Ausführungen von Ernst Viertler und Ulrich Seitz konzentrierten sich auf folgende Schwerpunkte: die demografische Entwicklung unserer Gesellschaft zeigt, dass der Anteil an gesunden alten Menschen  abnimmt. Betagte und Hochbetagte (75 bis 89 -Jährige) leiden in zunehmendem Maße an Demenz unterschiedlicher Ursachen.

Es  geht darum Menschen mit Demenz  Soziale Teilhabe zu ermöglichen und Angehörige durch bedarfsgerechte Angebote zu stützen.

Der Bevölkerung muss Basiswissen über die Erkrankung  Demenz  vom Alzheimer Typ, bzw. der Mischform Alzheimer plus vaskuläre Ursachen  in verständlicher Weise nähergebracht werden.  Person zentrierter Ansatz nach Tom Kitwood, in der Betreuung von Menschen mit Demenz, bringt auch Angehörigen Entlastung. Die Kommunikation zwischen Betroffenen und pflegenden Angehörigen muss verbessert werden. Die Selbsthilfegruppe von Sterzing trifft sich in begleiteten Treffen jeden 1. Donnerstag im Monat von 17.00 Uhr bis 18.30 im Tagespflegeheim Wipptal, St. Jakobweg, 6 in Sterzing. Die Ansprechpartnerinnen von ASAA sind dabei Cilli Rainer und Renate Eisendle.

 

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Demenz-Andacht

Einladung an alle Interessierte

Zur Religiösen Andacht unter dem Motto „Licht“, besonders für Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung und Demenz, Angehörige, Pflegekräfte, ehrenamtliche Begleiter und alle interessierten Bürger.

Des Lichtes Glanz zieht seine hellen Kreise,
als Botschaft für den Frieden in unserer Welt

Freitag, den 26. Januar 2018 – 16.00 Uhr im Bozner Dom

Wenn komplizierte Sätze Menschen nicht mehr erreichen können, dann können es vielleicht die Atmosphäre unserer Kirche, altvertraute Rituale und Lieder, angemessene Worte und das gemeinsame Erleben und Feiern in Gottes Namen.

Wir wünschen uns eine große Gemeinschaft und freuen uns auf Ihr Kommen!

Nach der Andacht laden wir Sie zu einem kleinen Umtrunk und gemütlichem Beisammensein im Pfarrheim (neben dem Dom) ein.

Parkmöglichkeit direkt  vor dem Dom, (Zufahrt über Tiroler Etschlandstraße) nach vorheriger Bekanntgabe des Nummernschildes an ASAA – Grieser Platz 18, per E-Mail an info@asaa.it  oder Handy Nr. 328 56 72 127 oder  331 88 39 057, innerhalb  24. Januar 2018.

Für das Andachtsteam:
ASAA – Vereinigung Alzheimer Südtirol Alto Adige
Dekan Bernhard Holzer, Kanonikus Johannes Noisternigg, Beauftragter für Altenseelsorge

Hier können Sie die Einladung downloadn!

Hier den Zeitungsartikel lesen!

 

Astrid Fleischmann von Radio Grüne Welle hat beim Präsidenten von ASAA, Dr. Ulrich Seitz, nachgefragt:

 

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Tagung Depression und Demenz

Eine gemeinsame Initiative der Vereinigungen ASAA, Ariadne und Cedocs!

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Artikel in der Tageszeitung

Lesen Sie auch noch den Artikel in der Tageszeitung.

Vielen Dank für die gute Berichterstattung.

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Lachen ist die beste Medizin

Welt-Alzheimertag: Aperitif und Kabarett-Abend mit Lebensweisheiten des „Südtiroler Hausmeisters“ Thomas Hochkofler.

Demenz bedeutet oftmals Angst und Verunsicherung. Sie hat Auswirkungen nicht nur auf die direkt betroffenen Patienten, sondern auch auf deren Familienangehörigen.

Hier den gesamten Artikel lesen.

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Theaterprojekt zur Erinnerung

„Der verlorene Schlüssel“

Wiederum hat ein von ASAA-Präsident Ulrich Seitz angeregtes Projekt des Dialogs zwischen den Generationen zum krönenden Abschluss gefunden: Wir konnten Eva Kuen als Regisseurin und die Landesberufsschule für Handel, Handwerk und Industrie, Luis Zuegg, für eine gemeinsame Initiative gewinnen.

Mit der Klasse der Kosmetikerinnen entwickelte Eva Kuen als künstlerische Leiterin und unter Koordination der Lehrpersonen Heidelinde Laimer und Lukas Spitaler ein Theaterstück zum Thema Erinnerung.

Kurz vor Schulschluss wurde das Stück in der Berufsschule Luis Zuegg in Meran uraufgeführt: Die Schülerinnen näherten sich in einzelnen und voneinander losgelösten Szenenbildern aus verschiedenen Perspektiven dem Phänomen Demenz. Die Darstellerinnen waren kreativ darin, die dank ihrer eigenen Jugend noch ganz befremdlichen Begrifflichkeit anzugehen.

Der Titel des Stücks „Der verlorene Schlüssel“ verrät bereits, wie sich die jungen Frauen selbst in diese Beeinträchtigungen älterer Menschen hineinzudenken versuchen: Viele von ihnen haben aus Erfahrung mit ihren Großeltern oder aus anderen Familien bereits erlebt, wie es sein kann, wenn das Gedächtnis Lücken aufweist.

Auf der Bühne übersetzten die Darstellerinnen mit selbst entworfenen Masken, mit Körperpainting, Musik und in wechselnden Rollen und Dialogen szenisch und kreativ die Sprachlosigkeit, mit der junge Menschen den Problemen von alten Menschen gegenüber stehen. Es fielen Sätze wie:

„Eine Träne fließt über sein Gesicht; er kann mir leider nicht sagen, wofür sie ist.“

In ihrem selbst komponierten und getanzten Rap performten die jungen Frauen rund um den Satz, dem eine Prise Ironie im Dialog zwischen Jung und Alt eigen ist:

„Ich bewahre mir dieses Bild im Kopf.“

Der große Respekt vor älteren Menschen und ebenso viel jugendliche Empathie kennzeichneten die Aufführung. Sie endete mit einem Video, mit dem sich die Klasse dokumentarisch dem Thema Demenz zuwendet. Großeltern und andere ältere Personen wurden zu ihrem Leben, zu ihrem Erinnern befragt – und jede Frage strahlte von der Motivation der Schülerinnen, diesem Erinnern ganz auf den Grund gehen zu wollen.

Die Idee zum Brückenschlag der Generationen ist spätestens damit absolut geglückt.

Unser großes Dankeschön geht an Eva Kuen, an die koordinierenden Lehrpersonen Heidelinde Laimer und Lukas Spitaler, an die Berufsschule Luis Zuegg und ganz besonders an die Klasse der Kosmetikerinnen.

 

 

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Planung 2017

Erweitertes Angebot & neue Initiativen

Unter Präsident Ulrich Seitz bauen wir unser Angebot für die Familien der Alzheimer Betroffenen weiter aus, das im Übrigen immer stärker auch von Freundeskreisen der PatientInnen wahrgenommen wird: Neu in unser Angebot aufgenommen wird die Psychologische Betreuung von Angehörigen der Alzheimerpatienten (wir richten eine Grüne Nummer ein) und wir präsentieren uns neu im Internet mit mehr Informationen unter alzheimer.bz.it
Alle bestehenden Angebote, Angehörigentreffs als Selbsthilfegruppen, Sorgentelefon, Demenz-Bibliothek und Wanderausstellung Alzheimer werden fortgesetzt (siehe Tätigkeiten 2016 weiter unten)
Neu eingeführt werden 2017 folgende Dienste:

 

ASAA Psychologische Beratung

Die Belastung für Familienmitglieder der Alzheimer-Erkrankten ist enorm. In vielerlei Hinsicht, das zeigt uns die Nachfrage an den Angehörigentreffs. Betreuende Angehörige erleben phasenweise persönliche Krisen, in denen die Teilnahme an Selbsthilfegruppen nicht genügt.
Da Angehörige dann Einzelgespräche mit einer Psychologin/einem Psychologen des Vertrauens wünschen, können wir hier nun vermitteln: Drei zum Thema Alzheimer fachkundige PsychologInnen haben sich bereit erklärt Einzelberatungen anzubieten: Martina Kosta, Ricciarda Cavosi und Daniele Orlandi stehen ab sofort ratsuchenden Angehörigen zur Verfügung. Die Beratung ist kostenpflichtig, es gibt Vergünstigungen für ASAA-Mitglieder.
Hinweis: In den Memory-Kliniken der Krankenhäuser steht bereits psychologische Beratung im Angebot, kostenlos. Die Beratung erfolgt von jeweils in Dienst stehenden PsychologInnen.

 

ASAA Grüne Nummer

Wir planen, in den nächsten Monate eine Grüne Nummer der ASAA zu aktivieren, um über das Sorgentelefon (0471 051 951) hinaus einen erweiterten Anruf-Dienst für Betroffene und Angehörige anbieten.

 

Kunstprojekt „Zeichen setzen“

In Zusammenarbeit mit der Berufsschule Schlanders unter Direktorin Virginia Maria Tanzer und dem Künstler Benno Simma haben wir von der ASAA ein Kunstprojekt gestartet. Die Meisterklasse für Steinbearbeitung der Fachschule Laas arbeitet aktuell an Erinnerungswerken: Die Themen wurden aus Gesprächen mit älteren Laasern erhoben, die den Schülern/angehenden Meistern Erinnerungen an einschneidende Erfahrungen aus ihrem Leben erzählt haben. Ausgehend davon haben neun Meisterschüler begonnen, Skulpturen in Marmor und Metall zu entwickeln. Unter dem Titel „Zeichen setzen“ werden diese Kunstobjekte ab 8. April 2017 in der St. Markus Kirche in Laas ausgestellt. Unterstützt wurde die Initiative von der Podini Foundation onlus, der wir in großem Dank verbunden sind.

 

ASAA 5 Promille

Unser erweitertes Angebot kostet uns Mehraufwand. Wir werben daher verstärkt auch unter SteuerzahlerInnen um ihre 5 Promille. Jeder Cent zählt beim Ausbau unseres Angebots.
Bitte geben Sie unsere Steuernummer weiter!

 

Neue ASAA-Webseite  alzheimer.bz.it

Auf alzheimer.bz.it finden Sie unseren neu gestalteten Online-Auftritt, auch die alte Adresse asaa.it führt Sie dorthin. Da immer mehr Informationen im Internet gesucht werden und auch immer häufiger mit uns Kontakt über unsere E-Mailadresse info@asaa.it aufgenommen wird, sorgen wir vermehrt auch im Netz für Informationen. Wir werden regelmäßig über Entwicklungen bzw. über neue Erkenntnisse zur Krankheit berichten und Sie laufend über unsere Tätigkeiten informieren. Sie finden auf der Webseite auch alle ASAA-Angebote.

Ende des Tabus

Alzheimer dringt beständig und unerbittlich weiter in allen Gesellschaftsschichten vor. Mit dem Älterwerden der Bevölkerung erhöht sich die Zahl der Betroffenen. Betroffen sind nicht nur die PatientInnen, sondern ebenso ihre Familien und Verwandten. Wir von der ASAA gehen von mindestens 10.000 AlzheimerPatientInnen in Südtirol aus. Um die Angehörigen ist diese Zahl zu vervielfachen, die unsere Unterstützung brauchen.

Alzheimer ist nicht Demenz, sondern eine der Ursachen, die dazu führt. Alzheimer ist die allerdings die häufigste Ursache, etwa von 60 Prozent aller Demenzen. Das Problem, wenn die Erinnerung selbst Alltägliches zu verrichten aufhört, stellt sich auch infolge von anderen Erkrankungen. Umgekehrt gilt: Die Demenz ist nur ein Symptom von Alzheimer, außer dem Vergessen gibt es weitere Symptome, etwa Wahrnehmungsstörungen, die Demenzerkrankungen derart hart machen.

 

Die ASAA ist das Südtiroler Sprachrohr für Alzheimerpatienten und für betroffene Familienmitglieder aller Demenzkranken – Ehefrauen, Ehemänner, Töchter, Söhne, Nichten, Neffen und Freundeskreise.

Wir von der ASAA begleiten und beraten die Betroffenen und besonders die pflegenden Familienmitglieder – ohne Unterstützung sind die Pflege und manchmal auch die Wege durch die Institutionen kaum leistbar. Wir, Vorstand und ehrenamtlich Tätige, bilden uns ständig weiter und möchten 2017 die Zertifizierung unserer Beratertätigkeit erlangen.
Um ständig aktuell informiert zu sein, stehen wir in engem Kontakt mit unserem wissenschaftlichen Beirat, ÄrztInnen und PflegerInnen der Geriatrien der Krankenhäuser.

 

Wir sind zudem eng mit anderen Initiativen vernetzt. Aktivitäten des Dachverbandes für Gesundheit und Soziales tragen wir ebenso mit wie wir aktiv an der Freiwilligenmesse des Landes teilnehmen. Seit vorigem Jahr beteiligen wir uns an der Plattform „Rete Anziani“ der Gemeinde Bozen und sind in Austausch mit Partnern wie die Südtiroler Gesellschaft für Parkinson.

Themen um die Sachwalterschaft nehmen wir ab sofort stärker ins Augenmerk. Familien brauchen auch Begleitung bei Fragen zur Zivilinvalidität sowie bei Rekursen. Wir bieten uns als Patronat an, für rechtliche Fragen, die in Folge von Demenzerkrankungen entstehen.

Pressekonferenz 27/1/2017

Einladung zur Pressekonferenz

Ende des Tabus

Am 27. Jänner 2017 um 10.30 Uhr im Filmclub Bozen: Die Alzheimer Vereinigung Südtirol Alto Adige ASAA will unter ihrem Präsidenten Ulrich Seitz  weiterhin – und verstärkt – für die von Alzheimer Betroffenen und deren Angehörige in Südtirol ein/antreten. Die mit der steigenden Lebenserwartung starke Verbreitung der Krankheit muss in den Mittelpunkt unserer Gesellschaft gerückt werden. Ende des Tabus.

Zu viele Menschen sind direkt und indirekt von der häufigsten Demenzerkrankung betroffen, als Kranke ebenso wie als pflegende, begleitende und oft genug überforderte Angehörige. Es werden immer mehr. Auch die, die sich allein gelassen fühlen.

Die Scheu, die Scham oder die Angst vor Ausgrenzung lässt viele Betroffene viel zu lang Alzheimer verschweigen. Nicht-Betroffene schauen weg.

Zwei Angehörige berichten, wie herausfordernd die Alzheimer Erkrankung ihrer Mütter für ihr Leben und für ihre Familien war:

  • Unternehmerin Maria Niederstätter als Tochter
  • Politikerin Brigitte Foppa als Tochter

Erwarten Sie sich aktualisierte Informationen zur Verbreitung der Alzheimer Krankheit und zu Demenz allgemein in Südtirol, und auch, welche neuen Angebote bzw. angepasste Hilfestellungen landesweit von Seiten der ASAA für das Jahr 2017 geplant sind.

Download Einladung