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Artikel in der Tageszeitung

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Vielen Dank für die gute Berichterstattung.

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Lachen ist die beste Medizin

Welt-Alzheimertag: Aperitif und Kabarett-Abend mit Lebensweisheiten des „Südtiroler Hausmeisters“ Thomas Hochkofler.

Demenz bedeutet oftmals Angst und Verunsicherung. Sie hat Auswirkungen nicht nur auf die direkt betroffenen Patienten, sondern auch auf deren Familienangehörigen.

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Theaterprojekt zur Erinnerung

„Der verlorene Schlüssel“

Wiederum hat ein von ASAA-Präsident Ulrich Seitz angeregtes Projekt des Dialogs zwischen den Generationen zum krönenden Abschluss gefunden: Wir konnten Eva Kuen als Regisseurin und die Landesberufsschule für Handel, Handwerk und Industrie, Luis Zuegg, für eine gemeinsame Initiative gewinnen.

Mit der Klasse der Kosmetikerinnen entwickelte Eva Kuen als künstlerische Leiterin und unter Koordination der Lehrpersonen Heidelinde Laimer und Lukas Spitaler ein Theaterstück zum Thema Erinnerung.

Kurz vor Schulschluss wurde das Stück in der Berufsschule Luis Zuegg in Meran uraufgeführt: Die Schülerinnen näherten sich in einzelnen und voneinander losgelösten Szenenbildern aus verschiedenen Perspektiven dem Phänomen Demenz. Die Darstellerinnen waren kreativ darin, die dank ihrer eigenen Jugend noch ganz befremdlichen Begrifflichkeit anzugehen.

Der Titel des Stücks „Der verlorene Schlüssel“ verrät bereits, wie sich die jungen Frauen selbst in diese Beeinträchtigungen älterer Menschen hineinzudenken versuchen: Viele von ihnen haben aus Erfahrung mit ihren Großeltern oder aus anderen Familien bereits erlebt, wie es sein kann, wenn das Gedächtnis Lücken aufweist.

Auf der Bühne übersetzten die Darstellerinnen mit selbst entworfenen Masken, mit Körperpainting, Musik und in wechselnden Rollen und Dialogen szenisch und kreativ die Sprachlosigkeit, mit der junge Menschen den Problemen von alten Menschen gegenüber stehen. Es fielen Sätze wie:

„Eine Träne fließt über sein Gesicht; er kann mir leider nicht sagen, wofür sie ist.“

In ihrem selbst komponierten und getanzten Rap performten die jungen Frauen rund um den Satz, dem eine Prise Ironie im Dialog zwischen Jung und Alt eigen ist:

„Ich bewahre mir dieses Bild im Kopf.“

Der große Respekt vor älteren Menschen und ebenso viel jugendliche Empathie kennzeichneten die Aufführung. Sie endete mit einem Video, mit dem sich die Klasse dokumentarisch dem Thema Demenz zuwendet. Großeltern und andere ältere Personen wurden zu ihrem Leben, zu ihrem Erinnern befragt – und jede Frage strahlte von der Motivation der Schülerinnen, diesem Erinnern ganz auf den Grund gehen zu wollen.

Die Idee zum Brückenschlag der Generationen ist spätestens damit absolut geglückt.

Unser großes Dankeschön geht an Eva Kuen, an die koordinierenden Lehrpersonen Heidelinde Laimer und Lukas Spitaler, an die Berufsschule Luis Zuegg und ganz besonders an die Klasse der Kosmetikerinnen.

 

 

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Planung 2017

Erweitertes Angebot & neue Initiativen

Unter Präsident Ulrich Seitz bauen wir unser Angebot für die Familien der Alzheimer Betroffenen weiter aus, das im Übrigen immer stärker auch von Freundeskreisen der PatientInnen wahrgenommen wird: Neu in unser Angebot aufgenommen wird die Psychologische Betreuung von Angehörigen der Alzheimerpatienten (wir richten eine Grüne Nummer ein) und wir präsentieren uns neu im Internet mit mehr Informationen unter alzheimer.bz.it
Alle bestehenden Angebote, Angehörigentreffs als Selbsthilfegruppen, Sorgentelefon, Demenz-Bibliothek und Wanderausstellung Alzheimer werden fortgesetzt (siehe Tätigkeiten 2016 weiter unten)
Neu eingeführt werden 2017 folgende Dienste:

 

ASAA Psychologische Beratung

Die Belastung für Familienmitglieder der Alzheimer-Erkrankten ist enorm. In vielerlei Hinsicht, das zeigt uns die Nachfrage an den Angehörigentreffs. Betreuende Angehörige erleben phasenweise persönliche Krisen, in denen die Teilnahme an Selbsthilfegruppen nicht genügt.
Da Angehörige dann Einzelgespräche mit einer Psychologin/einem Psychologen des Vertrauens wünschen, können wir hier nun vermitteln: Drei zum Thema Alzheimer fachkundige PsychologInnen haben sich bereit erklärt Einzelberatungen anzubieten: Martina Kosta, Ricciarda Cavosi und Daniele Orlandi stehen ab sofort ratsuchenden Angehörigen zur Verfügung. Die Beratung ist kostenpflichtig, es gibt Vergünstigungen für ASAA-Mitglieder.
Hinweis: In den Memory-Kliniken der Krankenhäuser steht bereits psychologische Beratung im Angebot, kostenlos. Die Beratung erfolgt von jeweils in Dienst stehenden PsychologInnen.

 

ASAA Grüne Nummer

Wir planen, in den nächsten Monate eine Grüne Nummer der ASAA zu aktivieren, um über das Sorgentelefon (0471 051 951) hinaus einen erweiterten Anruf-Dienst für Betroffene und Angehörige anbieten.

 

Kunstprojekt „Zeichen setzen“

In Zusammenarbeit mit der Berufsschule Schlanders unter Direktorin Virginia Maria Tanzer und dem Künstler Benno Simma haben wir von der ASAA ein Kunstprojekt gestartet. Die Meisterklasse für Steinbearbeitung der Fachschule Laas arbeitet aktuell an Erinnerungswerken: Die Themen wurden aus Gesprächen mit älteren Laasern erhoben, die den Schülern/angehenden Meistern Erinnerungen an einschneidende Erfahrungen aus ihrem Leben erzählt haben. Ausgehend davon haben neun Meisterschüler begonnen, Skulpturen in Marmor und Metall zu entwickeln. Unter dem Titel „Zeichen setzen“ werden diese Kunstobjekte ab 8. April 2017 in der St. Markus Kirche in Laas ausgestellt. Unterstützt wurde die Initiative von der Podini Foundation onlus, der wir in großem Dank verbunden sind.

 

ASAA 5 Promille

Unser erweitertes Angebot kostet uns Mehraufwand. Wir werben daher verstärkt auch unter SteuerzahlerInnen um ihre 5 Promille. Jeder Cent zählt beim Ausbau unseres Angebots.
Bitte geben Sie unsere Steuernummer weiter!

 

Neue ASAA-Webseite  alzheimer.bz.it

Auf alzheimer.bz.it finden Sie unseren neu gestalteten Online-Auftritt, auch die alte Adresse asaa.it führt Sie dorthin. Da immer mehr Informationen im Internet gesucht werden und auch immer häufiger mit uns Kontakt über unsere E-Mailadresse info@asaa.it aufgenommen wird, sorgen wir vermehrt auch im Netz für Informationen. Wir werden regelmäßig über Entwicklungen bzw. über neue Erkenntnisse zur Krankheit berichten und Sie laufend über unsere Tätigkeiten informieren. Sie finden auf der Webseite auch alle ASAA-Angebote.

Ende des Tabus

Alzheimer dringt beständig und unerbittlich weiter in allen Gesellschaftsschichten vor. Mit dem Älterwerden der Bevölkerung erhöht sich die Zahl der Betroffenen. Betroffen sind nicht nur die PatientInnen, sondern ebenso ihre Familien und Verwandten. Wir von der ASAA gehen von mindestens 10.000 AlzheimerPatientInnen in Südtirol aus. Um die Angehörigen ist diese Zahl zu vervielfachen, die unsere Unterstützung brauchen.

Alzheimer ist nicht Demenz, sondern eine der Ursachen, die dazu führt. Alzheimer ist die allerdings die häufigste Ursache, etwa von 60 Prozent aller Demenzen. Das Problem, wenn die Erinnerung selbst Alltägliches zu verrichten aufhört, stellt sich auch infolge von anderen Erkrankungen. Umgekehrt gilt: Die Demenz ist nur ein Symptom von Alzheimer, außer dem Vergessen gibt es weitere Symptome, etwa Wahrnehmungsstörungen, die Demenzerkrankungen derart hart machen.

 

Die ASAA ist das Südtiroler Sprachrohr für Alzheimerpatienten und für betroffene Familienmitglieder aller Demenzkranken – Ehefrauen, Ehemänner, Töchter, Söhne, Nichten, Neffen und Freundeskreise.

Wir von der ASAA begleiten und beraten die Betroffenen und besonders die pflegenden Familienmitglieder – ohne Unterstützung sind die Pflege und manchmal auch die Wege durch die Institutionen kaum leistbar. Wir, Vorstand und ehrenamtlich Tätige, bilden uns ständig weiter und möchten 2017 die Zertifizierung unserer Beratertätigkeit erlangen.
Um ständig aktuell informiert zu sein, stehen wir in engem Kontakt mit unserem wissenschaftlichen Beirat, ÄrztInnen und PflegerInnen der Geriatrien der Krankenhäuser.

 

Wir sind zudem eng mit anderen Initiativen vernetzt. Aktivitäten des Dachverbandes für Gesundheit und Soziales tragen wir ebenso mit wie wir aktiv an der Freiwilligenmesse des Landes teilnehmen. Seit vorigem Jahr beteiligen wir uns an der Plattform „Rete Anziani“ der Gemeinde Bozen und sind in Austausch mit Partnern wie die Südtiroler Gesellschaft für Parkinson.

Themen um die Sachwalterschaft nehmen wir ab sofort stärker ins Augenmerk. Familien brauchen auch Begleitung bei Fragen zur Zivilinvalidität sowie bei Rekursen. Wir bieten uns als Patronat an, für rechtliche Fragen, die in Folge von Demenzerkrankungen entstehen.

Pressekonferenz 27/1/2017

Einladung zur Pressekonferenz

Ende des Tabus

Am 27. Jänner 2017 um 10.30 Uhr im Filmclub Bozen: Die Alzheimer Vereinigung Südtirol Alto Adige ASAA will unter ihrem Präsidenten Ulrich Seitz  weiterhin – und verstärkt – für die von Alzheimer Betroffenen und deren Angehörige in Südtirol ein/antreten. Die mit der steigenden Lebenserwartung starke Verbreitung der Krankheit muss in den Mittelpunkt unserer Gesellschaft gerückt werden. Ende des Tabus.

Zu viele Menschen sind direkt und indirekt von der häufigsten Demenzerkrankung betroffen, als Kranke ebenso wie als pflegende, begleitende und oft genug überforderte Angehörige. Es werden immer mehr. Auch die, die sich allein gelassen fühlen.

Die Scheu, die Scham oder die Angst vor Ausgrenzung lässt viele Betroffene viel zu lang Alzheimer verschweigen. Nicht-Betroffene schauen weg.

Zwei Angehörige berichten, wie herausfordernd die Alzheimer Erkrankung ihrer Mütter für ihr Leben und für ihre Familien war:

  • Unternehmerin Maria Niederstätter als Tochter
  • Politikerin Brigitte Foppa als Tochter

Erwarten Sie sich aktualisierte Informationen zur Verbreitung der Alzheimer Krankheit und zu Demenz allgemein in Südtirol, und auch, welche neuen Angebote bzw. angepasste Hilfestellungen landesweit von Seiten der ASAA für das Jahr 2017 geplant sind.

Download Einladung

Rückblick 2016

Überblick Tätigkeitsbilanz

Die Ehrenamtliche Arbeit der ASAA steigt ständig. 2016 wurden unsere Dienste sehr gut angenommen. Angehörigentreffs, Sorgentelefon und die Bücherauswahl der Demenz-Bibliothek haben unter den Alzheimer-Betroffenen und deren Angehörigen einen gehörigen Zulauf erfahren.

Sehr gut besucht war unsere Informationsveranstaltung „Gut beraten und Informiert“ im Museion mit Vorträgen und Info-Tischen, an denen sich auch jüngere Besucher über das Krankheitsrisiko informiert haben. Unsere Foto-Wanderausstellung Alzheimer wurde auch nach ihrer letzten Etappe im Krankenhaus Schlanders, die für Alzheimer-Sensibilisierung im Vinschgau gesorgt hat, erneut gebucht. Die Ausstellung kann jederzeit von Interessierten bei uns angefordert werden.
Ein neuer Vorstand wurde gewählt, und die ASAA hat mit Ulrich Seitz einen neuen Präsidenten. Ehrenpräsident Marco Trabucchi hat zur Foto-Wanderausstellung eine eigene Publikation verfasst, „La responsabilità di agire – Die Verantwortung zu handeln„, einen Text mit wichtigen Überlegungen und Informationen. Traditionellerweise gab es auch die Liturgie in Meran und die Weihnachtsandacht in Bozen. Unsere Webseite asaa.it verrät mit steigenden Zugriffsdaten, dass das Thema Alzheimer Südtirol auch im Internet immer präsenter wird.

 

Angehörigentreffs der ASAA

Mit einem an Alzheimer erkrankten Familienmitglied stößt jeder schnell an die eigenen Grenzen. Umso mehr, wenn sich die Familie entscheidet, die Pflege zu übernehmen. Gegen Überforderung hilft, Austausch und Erfahrungen einzuholen: Denn viele Probleme im Leben mit Alzheimer-Betroffenen erleben auch andere Angehörige.

Die ASAA hat Treffpunkte nach dem Prinzip von Selbsthilfegruppen eingerichtet: JedeR kommt mit einem Pflegeproblem, um Rat zu bekommen und selbst welchen zu geben. Die Treffen finden einmal im Monat statt, die Teilnahme schwankt, manchmal kommen bis zu 15 Angehörige, manchmal ist der Kreis kleiner. Die ASAA ist eng mit den Experten in Südtirol in und außerhalb der Krankenhäuser vernetzt. Die SHG-LeiterInnen laden Mediziner, Psychologen und Fachleute ein, um mit professioneller Hilfe die pflegenden Angehörigen zu unterstützen.

Aktuell sind sechs SHG in Südtirol aktiv, davon zwei in Bozen (de+ita) und Klausen, eine in Meran, eine in Sterzing. Eine Gruppe im Pustertal ist am Entstehen. Aufgrund des Ausscheidens und des Ablebens zweier SHG-Leiterinnen wurden 2016 zwei SHG vorübergehend eingestellt.
Wir sind konkret auf der Suche nach Demenz-erfahrenen Personen, die nach einer Einschulung die Leitung einer SGH übernehmen möchten. Bitte melden Sie sich. (siehe Erfahrungsbericht)

 

ASAA Sorgentelefon

Wohin sich wenden, wenn der Verdacht auf Alzheimer aufkommt, wenn eine Diagnose am Betroffenen gestellt wurde oder wenn man nicht mehr weiter weiß? Die ASAA stellt ein Sorgentelefon zur Verfügung. Die Gespräche verlaufen in absoluter Diskretion. Alle Fragen finden eine Antwort, zur besseren Orientierung in Fürsorge, Behandlung und Betreuung.

Die Anzahl der Anrufe nimmt zu. Die unabhängige diskrete Beratung gewinnt an Wichtigkeit. Manchmal rufen Betroffene selbst an, meistens aber sind es Angehörige von Alzheimerpatienten. Nicht immer kennen pflegende Angehörige die Gesundheits- und Betreuungsangebote. Nicht immer läuft der Kontakt mit den Gesundheitseinrichtungen glatt. Auch finanzielle und juridische Fragen stellen große Herausforderungen dar. Und allem voran ist Alzheimer eine Krankheit, die viele Fragen, Nöte und Zweifel in die Familien bringt.
Aus den anonymisierten Notizen wissen wir, dass Kinder, Töchter wie Söhne, Geschwister, Ehepartner von Betroffenen anrufen, zumeist aus Südtirol, manchmal auch von außerhalb.
Das ASAA-Sorgentelefon ist für alle da.
Wir suchen zusätzlich Ehrenamtliche, die bereit sind, nach einer Einschulung am Sitz der ASAA in Bozen den Telefondienst zu übernehmen. Das ASAA-Sorgentelefon ist Mo, Mi, Fr von 17 bis 19 Uhr erreichbar unter 0471 051 951.

 

ASAA Bibliothek

Lesestoff rund um verschiedene Fragen zu Alzheimer und Demenz findet sich in unserer Bibliothek. Deutsche und italienische Fachliteratur, aber auch biografische Erzählungen, Audio und Videomaterial stehen im Angebot und geben Antworten über Fragen rund um die Krankheit, auch solche, die den Anrufern am Sorgentelefon auf der Zunge brennen.
Die Bibliothek ist am ASAA-Sitz im Altmannhaus am Grieserplatz 18 in Bozen,
info@asaa.it.

 

ASAA Wanderausstellung

Das Fotografenteam Alberto Franceschi und Manuela Tessaro nähert sich in seiner Bilderserie einfühlsam Menschen, die mit Demenzkranken leben, sie betreuen und nah an ihrer „anderen“ Welt sind. Die Bilder helfen Außenstehenden, mehr von den Krankheiten des Vergessens zu verstehen – und bauen gleichermaßen Klischees sowie Berührungsängste bei den Betrachtern ab. Eingebettet in Vortragsreihen, wurde die Ausstellung seit 2014 bereits sieben Mal, zuletzt im Krankenhaus Schlanders, gezeigt. Die Bilderserie kann jederzeit von interessierten BürgerInnen und Institutionen angefragt werden, unter info@asaa.it.

 

ASAA Mitglieder

Die ASAA hat für alle offene Türen und wir freuen uns, wenn auch Sie Mitglied werden. Wir veranstalten im Laufe des Jahres verschiedene Initiativen. So trafen sich gläubige Mitglieder mit ihren kranken Angehörigen und Schützlingen 2016 in Meran zu einem Wortgottesdienst in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt und in Bozen zu einer Weihnachtsandacht im Dom.
Die Mitgliedervollversammlung wählte 2016 einen neuen Vorstand unter dem neuen Präsidenten Ulrich Seitz. Prof. Marco Trabucchi und Dr. Günther Donà wurden zu Ehrenpräsidenten gewählt, und die weiteren Vorstandsmitglieder sind Vizepräsidentin und Pressebeauftragte Edith Heidegger Moroder, Helga Bauer Koler, Helmuth Ohnewein, Barbara Plagg, Giuliana Bertoluzza und Enza Braghini; kooptiert wurden dazu die aktiven Mitglieder Hilde Pernter Schaller und Luise Prossliner.


Alzheimer & Demenz in Zahlen

Schätzungen

Es gibt keine genauen Erhebungen zur Demenz in Südtirol. Die Angaben der offiziellen Seiten weichen voneinander ab. Die Alzheimer Vereinigung Südtirol kommt aufgrund ihrer sozialen Kontakte mit betroffenen Familien, aufgrund ihrer Angebote an alle, die Hilfe suchen und aufgrund des Austauschs mit Partner-Organisationen auf folgende Zahlen zur Demenz.

Schätzungsweise gibt es 12.000, mindestens aber sind 10.000 in Südtirol von Erkrankungen betroffen, die zu Demenz führen.
Wir vermuten, dass bereits aktuell jede dritte Person über 80 Jahre von Symptomen einer Demenz bzw. einer Alzheimer Erkrankung betroffen ist. Mit der demografischen Entwicklung nimmt die Verbreitung der Krankheit zu. (Einige Zahlen in der Infografik)  Copyright Südtiroler Wochenmagazin „ff“, ff-Grafik

Weihnachtsfeier

Wieder lud die Vereinigung ASAA zur Weihnachtsfeier in den Bozner Dom – eine Andacht, die sich fast schon zur liebgewordenen Tradition entwickelt hat. Diesmal fand sie wieder zum Jahresausklang am 29.12. statt. Domdekan Holzer, Kanonikus Noisternigg und Dompfarrer Don Paolo Gretter gestalteten die zweisprachige Feier zusammen mit dem Kinderchor aus Eppan, dem Chor der Bäuerinnen von Rentsch und dem Organisten Reiterer aus Jenesien. ASAA-Präsident Seitz dankte in seiner Ansprache den engagierten Freiwilligen für die Organisation und den vielen BetreuerInnen, die sich liebevoll um ihre Kranken kümmern. Nach der Andacht und dem persönlichen Segen für alle Gläubigen lud die ASAA noch zu einer kleinen Stärkung ins Pfarrheim.

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Welt-Alzheimer-Tag 2016

Gut beraten und informiert

Wann?
Samstag, 17. September 2016, 9.00 – 13.00 Uhr
Wo?
Museion Bozen, Piero-Siena-Platz 1
Was?
Vorträge und Info-Tische

Eintritt frei.

Download Faltblatt

Gottesdienst der Barmherzigkeit

Besonders für Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung und Demenz, Angehörige, Pflegekräfte und ehrenamtliche Begleiter.

Am Donnerstag, 17. März 2016, um 15.00 Uhr
in der Pfarrkirche Maria Himmelfahrt, Meran.

Im Mittelpunkt sollen Menschen mit Gedächtnis-, Denk- und Orientierungsstörungen stehen, sowie alle, die sie begleiten.

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